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Gesundheit

 Neonicotinoide

Neonicotinoide1Aktuell gibt es in den Medien viel über den Einsatz und das Verbot von Neonicotinoiden zu lesen. Dass sie im Verdacht stehen unser Ökosystem zu zerstören dürfte sich mittlerweile  herumgesprochen haben.Dass sich hinter der Bezeichnung Neonicotinoid eine ganze Gruppe von hochwirksamen Insektiziden mit den verschiedensten Bezeichnungen wie z.B. Pyriproxyfen, Dinotefuran oder Permethrin verbergen die als Kontakt- oder Fraßgift eingesetzt werden wissen die wenigsten.

Dass diese Nervengifte auch in diversen SPOT-ON Präparaten enthalten sind die wir unseren Haustieren auf den Rücken träufeln erfährt man erst wenn man die Beipackzettel liest. Die beschriebene teratogene Wirkung bei Labortieren z.B. wird überlesen weil man sonst ja „googeln“ müsste um zu erfahren was damit gemeint ist.  Oder macht es uns auch keine Sorge, dass man beim aufbringen der Tropfen weder rauchen, noch trinken und auch nicht essen sollte? Gut, dass Kinder nach der Behandlung das Tier nicht gleich streicheln sollten mag man hinnehmen. Dass aber unser Hund auf ein Bad im See verzichten soll weil es sein könnte dass er dadurch einen negativen Einfluss auf Wasserorganismen hat gibt doch schon zum denken.

Ob wir der Industrie und Ihren Versprechungen glauben sollen oder ob wir Alternativen mit Extrakten aus Margosa verwenden muss natürlich jedem selber überlassen werden.

Die Gesundheit unserer Tiere sollte uns auf jeden Fall eine Überlegung wert sein.

 

Guten Tag!

Ich hätte gern eine Wurmkur für meinen Hund.

Und sicherheitshalber auch eine für meine Katze.“

„Was für Würmer haben denn Ihr Hund und ihre Katze?“

„Ja, nö, die haben keine – aber meine Frau schickt mich.“

„Ach was!“

Hätte Loriot jetzt wohl gesagt.

Da ist der Wurm drin

Aber – mal für jeden Konsumdussel zum hinter die Löffel kleben:

Wurmkuren sind – wie viele andere Arzneimittel in der Regel – verschreibungspflichtig.

Wurmkuren sind Gifte, die nicht nur von Würmern aufgenommen werden, sondern auch vom Wirtstier. In der Mehrzahl sind es neurotoxische Stoffe, die bei Würmern zu Lähmungen führen, damit sie über den Stuhlgang ausgeschieden werden. Die Hersteller solcher Mittel behaupten zwar, „die machen beim Hund oder der Katze nix..“, was zu bezweifeln wäre, denn die meisten dieser Stoffe sind geeignet, Nervenschäden auch beim Wirtstier zu verursachen – besonders bei regelmäßiger Gabe. Zudem machen sie das Immunsystem „platt“. Man frage mal die Pharmafuzzies an den Universitäten, was eine LD50-Dosis ist.

Damit eines klar ist: Parasiten wie Würmer oder sonstige Fieslinge gehören nicht in den Darm eines Hundes oder einer Katze. Wenn ein Befund da ist (Kotuntersuchung im Labor), dann sollte man derartige Mittel gezielt nutzen – aber bitte nicht als „Dauerberieselung“ und schon gar nicht, um auf kurzem Wege sein Gewissen zu beruhigen.

Übrigens: die meisten Wurmkuren sind teurer als eine Kotuntersuchung.

Auszug aus Hounds & People, *1http://de.wikipedia.org/wiki/Letale_Dosis

 

Das kratzt mich nicht

Zecke, Floh und Co.

Ich erinnere mich gerne an den Spruch eines alten Freundes der da hieß:

„Viren und Bakterien haben niemals Ferien“

Genau so sehen das auch Parasiten die auf Kosten unserer Hunde und Katzen ein paradiesisches Leben führen. Und bevor wir es merken haben sich die Biester auch noch in der ganzen Wohnung verteilt.

Parasiten haben keine Schonzeit

Deshalb lieber vorbeugen als heilen und schon im Vorfeld für einen gewissen Schutz sorgen. Natürlich alles im Rahmen der Verträglichkeit und ohne dabei gleich die chemische Keule schwingen zu müssen.

Es gibt mittlerer Weile ganz tolle, auf pflanzlicher Basis repellent wirkende Mittel die ohne Kontaktgifte wie z.B. Fipronil auskommen.

Meine Meinung:

Ich glaube dass sich mein Tier nicht für eine vorbeugende Behandlung mit Insektiziden entscheiden würde wenn es Beipackzettel lesen und nebenstehende Gefahrstoffkennzeichen einordnen könnte. Einen interessanten Artikel kann man auf der Website von Greenpeace nachlesen.

06 – Giftig oder sehr giftigGiftig09 – UmweltgefährlichUmweltgefährlich08 – Gesundheitsgefährdend 

 

Das Nationale Pesticide Informtaion Center

(bitte anklicken) veröffentlicht Studien über Pestizide und Schädlingsbekämpfung. Darunter eine über die Auswirkungen beim Einsatz von dem Kontaktgift Fipronil das bei uns auch in manchen Mittel zur Zecken- und Flohabwehr eingesetzt wird.

Da ist wirklich sehr interessant zu lesen. Es rentiert sich auf dieser Website zu stöbern.  Gibts leider nur in Englisch, aber die Google Übersetzung in´s Deutsche ist einigermaßen verständlich.