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Kaufberatung

„Wir sind auf den Hund gekommen“

Ich weiß, dass auch Sie zur Gruppe derer gehören die sich beim  Hundekauf von Emotionen leiten lassen.

Mode vs. Design

Zum einen sind es die sogenannten Mode- oder Designerhunde die oft nur zum Herzeigen gekauft werden ohne dabei auf die Genetik und Ansprüche der jeweiligen Rasse zu achten. Leider auch manchmal Tiere aus Qualzuchten oder von sogenannten Hundevermehrern die nach dem Motto „Geiz ist Geil“ die Hunde als Ramschware aus der Pappschachtel anbieten.

Sport vs. Ego

Zum anderen werden auch vermehrt Hunde  gekauft, die vom Besitzer als Sportgerät instrumentalisiert werden um das eigene Ego zu pflegen. Diese Käufer wählen ihren Hund aber wenigstens gezielt aus und werden sich im Gegensatz zur ersten Gruppe schon vorher Gedanken über die zu erwartende genetische Veranlagung machen.

Mitleid vs. Adoption

Das andere Klientel von Hundekäufern sind Menschen die der Welt etwas Gutes tun wollen und sich ein Tier aus dem Tierheim oder aus dem Ausland holen um es dort aus schlechten Haltungsbedingungen zu erretten. Diese Käufer handeln meist nur emotional und lassen rationale Entscheidungen komplett außen vor. Solchen Hunden kann manchmal kein größeres Leid angetan werden als sie aus einem gewachsenen, für Sie intakten Umfeld und aus ihrer sozialen Ordnung heraus in eine neue Welt hinein zu adoptieren die ihnen nicht im geringsten gerecht wird. Man könnte hier von einen Kulturschock sprechen. Wenn wir Ihnen das antun wollen, müssen wir uns aber 100%ig sicher sein, dass wir erstens die richtige Rasse bzw. den richtigen Mischling heraussuchen der in unsere Gemeinschaft passt und dass wir uns zweitens bewusst sind wie und wann wir ihm eine geeignete Erziehung angedeihen lassen. Da es sich bei diesen „gebrauchten Hunden“ meist um vorgeprägte junge Erwachsene oder ältere Hunde handelt, werden Sie die Vorgeschichte nie kennen lernen. Ich will damit sagen dass Sie sich auf ein Blinddate einlassen mit dem Sie schnell Überfordert sein könnten. Solche dann angeblich nicht mehr sozialisierbaren Hunde landen mit der Bezeichnung „bissig und aggressiv“ meist schnell wieder dort wo sie hergekommen sind. Auch sollten Sie sich, das mag jetzt zudem auch noch herzlos erscheinen, auf die für den jeweiligen Hund typische Konstitution achten. Viele dieser Streuner mussten oft ein Leben lang Hunger leiden wodurch Mangelerscheinungen nicht ganz auszuschließen sind. Einem jungen Hund wird man das dann bei uns dank guter Fütterung bei der Abgabe nicht mehr ansehen. Folgeerscheinungen wie Allergien, Verdauungsprobleme, Störungen des Bewegungsapparates, Organprobleme, Diabetes und sogar Aggressivität und Stressanfälligkeit werden daher früher oder später zum Problem. Und dazu kommen natürlich noch horrende und dauerhafte Kosten für Spezialfutter und Tierarztbesuche. Ich sehe es fast täglich in meinem Futtershop.

Unvernunft vs. Hund

Auch sollten Sie, sofern Sie einen reinen Familienhund adoptieren wollen, darauf achten dass Ihre Wahl nicht unbedingt auf Rassen der sogenannten Einmenschenhunde fällt. Konrad Lorenz bezieht dies auf stark wolfsblütige Hunde die sich ein Leben lang eng an ihren Herrn binden. Diverse Rassen, gerade aus dem asiatischen Raum, bauen zu Menschen oft keinen Kontakt mehr auf wenn sie diese erst nach der Geschlechtsreife kennen lernen. Sie  überprüfen Familienangehörige bevor Sie eine Bindung  eingehen genau und werden Fremden immer kritisch und misstrauisch gegenüber stehen. Wenn Sie eine oberflächliche Frohnatur oder gar ein Freund von Unterordnungsübungen sind werden Sie in solchen Hunden keine Freunde finden.

Zur allgemeinen Bildung noch ein treffender Satz von dem Philosophen und Sozialkritiker Bertrand Russel

„Weder Liebe ohne Wissen noch Wissen ohne Liebe können ein gutes Leben bewirken“

Wenden Sie sich gerne und jederzeit vertrauensvoll an mich, dann werden wir gemeinsam den passenden Hausgenossen für Sie finden. Damit die Liebe auch ein Hundeleben lang hält.