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    <title>d3ac92d7</title>
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    <item>
      <title>Mein Hund ist Allergiker</title>
      <link>https://www.almhund.de/mein-hund-hat-eine-allergie</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Test krank macht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Angst vor Krankheiten und Allergien wächst in zunehmender Zahl. Schwere Fälle von Cypercondrie unter den Hundebesitzern nimmt in den letzten Jahren erschreckenderweise zu. Google, Facebook und Co. tragen ihr Halbwissen in die Welt und in diversen Foren bekommst du auf jede dumme Frage noch dümmere Antworten. Man hinterfragt heute leider überhaupt nichts mehr. In mancher Community geht es zu wie am Hamburger Fischmarkt morgens um halb sieben. Wer am lautesten schreit bekommt die meisten Zuhörer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man könnte fast vermuten, dass man heute ohne eine gescheite Allergie gar nicht mehr up to date ist. Und tatsächlich, es gibt heute mehr Hundebesitzer denn je welche glauben, dass ihr Hund an einer Krankheit wie eben an einer Allergie leidet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geschichten die das Leben schreibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche sind komisch und viele sind tragikkomisch. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wie der 18 Monate alte Golden-Retriever Rüde der nach Aussage seiner Besitzern an einer Allergie leidet. Ich schätzte sein Gewicht so um die 25 kg wobei er mir für sein Alter schon etwas schmächtig vorkam. Auch sein Fell war eher stumpf als denn glänzend. Wegen seiner Allergie dürfe er nur mit Pferdefleisch und Kartoffeln gefüttert werden. Und weil er einfach nicht so richtig zunimmt, müsse man jetzt seine Tagesrationen erhöhen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt bin ich wirklich kein zertifizierter Ernährungsexperte und erst recht kein Tierarzt. Ich weiß aber, dass viel nicht immer viel hilft. Natürlich bin ich schon der Meinung, dass man dessen Tagesrationen erhöhen sollte. Aber, es wäre vielleicht sinnvoller, wenn dieser Hund aufgrund seiner momentanen physischen Konstitution etwas mehr Kohlehydrate und Fett als denn Proteine in seinen Napf bekäme. Ich gehe mal davon aus, dass auch dieser Hund -wie die meisten unserer Familienhunde, je nach Aktivität als Couch-Potatos gelten und daher am Tag so zwischen 1400 und 1800 Kcal benötigen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Essen ist mehr als nur reine Nahrungsaufnahme
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein x-beliebiges Pferdefleischmenü welches ich im Handel gefunden habe, besteht dort aus 65% Pferd (Herz, Leber, Lunge, Muskelfleisch) und zu 5% aus Kohlehydraten wie Kartoffeln, oder Pastinaken. Der Rest bestand aus Brühe. Der Rohproteingehalt lag bei 11%. Der Fettanteil um die 2%, die Rohfasern bei 0,6% und die Energiedichte bei 1050 Kcal/1000g.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um dabei aber nur annähernd die benötigten 1400 Kcal am Tag anzukratzen, benötigt der vor beschriebene Goldi jeden Tag eine Ration von 1400 Gramm dieses Nassfutters. Wodurch sich daher nur der Proteingehalt, nicht aber die Kohlehydrate und Fette signifikant erhöhen. Eine Tagesration wäre dann fast 6% seiner Körpermasse. Was man wiederum deutlich im Output bzw. im Kotbeutel erkennen wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je nach Größe, Aktivität, seinem momentanen psychischem, physischen Zustand oder Stresslevels benötigt ein Hund am Tag etwa 2 bis 4% seines Körpergewichtes im Napf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weil diverse Hersteller anstatt Muskelfleisch zudem den Inhalt mit günstigen Innereien und bindegewebsreichen Schlachtprodukte aufpimpen, steigt natürlich auch der Puringehalt und somit der Harnsäurespiegel. Was zu Nierenproblemen oder anderen Autoimmunkrankheiten führen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwar kann ein Hund einen erhöhten Proteingehalt tolerieren, aber auf Dauer schadet das Organen wie Niere und Leber. Auch häufiges Wasserlassen, Juckreiz und Gewichtsverlust sind oft ein Zeichen von einem Überangebot von Eiweißen in der Nahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch getrocknete Kausnacks und Spielzeuge stehen in Verdacht Allergien zu fördern. Von Kausnacks und Spielzeugen mit teilweisen extremen giftigen Substanzen (Chrom, Arsen. Blei, Quecksilber, Weichmachern) sollte Abstand genommen werden. Leider besteht für solche Mitbringsel aber keine Deklarierungs-pflicht. Ein Risiko zu eliminieren wäre schon der erste Schritt in die richtige Richtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Futter nach Glück schmeckt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nahrungsaufnahme macht nicht nur einen vollen Bauch, sondern zählt zu den Grundbedürfnissen und beeinflussen auch die Psyche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meiner Erfahrung nach, was auch diverse Studien belegen, werden gerade hektische, hibbelige, stressige und zu reaktivem Verhalten neigende Hunde ruhiger, wenn sie etwas weniger Proteine in ihrem Napf fänden. Im Gegensatz dazu kurbeln tryptophanreiche Lebensmittel den Serotoninspiegel (Glückshormon) an und regulieren nicht nur die Stimmung. Die Weisheit, „Nudeln machen Glücklich“ kommt ja nicht von ungefähr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann natürlich seinen Hund auch mit gemahlenen Schuhsolen oder Vogelfedern füttern. In beiden stecken Proteine drin, nur die Wertigkeit und Verfügbarkeit dieser Eiweiße sind kritisch zu hinterfragen. Zumal hydrolisierte Proteine im Futter oft aus minderwertigem Eiweiß bestehen und nicht die eigentliche Ursache bekämpfen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie ich vor schon mal erwähnt habe, ist Essen halt mehr als nur reine Aufnahme von Nahrung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht jede Quaddel ist eine Krankheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele verarbeitete, lang gelagerte und reife Lebensmittel wie Dosen oder getrocknete Kausnacks und verschiedenen Fleischsorten (Pferd, Innereien etc.) enthalten einen erhöhten Histamingehalt. Kann ein Hund das nicht abbauen sind geschwollene Lider, Ekzeme, Halsreizungen, Magen-Darmbeschwerden oder zu viel Magensäure die Folge. Auch die augenscheinlich erkennbaren Symptome einer Hystaminintoleranz wie Kratzen, Schmatzen, Hautrötungen am Unterbauch oder Quaddeln zwischen den Zehballen werden oft mit einer Futtermittelallergie in Verbindung gebracht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer schon einmal Barfuß oder in kurzen Hosen über eine blühende Wiese ging oder sich in Brennnesseln gesetzt hat, weiß was ich meine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Suche (Sucht) nach einer Krankheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesund zu bleiben beginnt erst, wenn wir beginnen darüber nachzudenken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie kann nicht damit beginnen einen Antikörpertest (IgG) im Internet zu kaufen um dadurch eine Futtermittelallergie auszuschließen. Man muss wissen, dass es bei diesem Test keinen kausalen Zusammenhang mit den eigentlichen Beschwerden gibt. Er zeigt nur an was der Hund irgendwann einmal schon gefressen hat, aber nicht auf oder was er allergisch reagiert. Auch über eine Histaminintolleranz (Pseudoallergie) können diese Tests keine Auskunft geben. Es führt wie eben auch bei einer Futtermittel-allergie oder Unverträglichkeit ausschließlich über eine Provokation. Das einzige Mittel der Wahl wäre wirklich nur eine Ausschlussdiät. Das ist natürlich zeitraubend aber dafür garantiert kostenlos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Psyche ins Spiel kommt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die übersehene Krankheit. Nicht nur bei Menschen, sondern auch bei unseren vierbeinigen Freunden kommt es immer mehr zu Zivilisationskrankheiten. Was bei der Suche nach einer Allergie selten oder so gut wie nie behandelt oder hinterfragt wird, ist der psychische Zustand der Probanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Permanenter Stress, Überforderung, auch Langeweile oder soziale Isolation ist ein idealer Nährboden für eine psychische Instabilität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist zwar bewiesenermaßen richtig, dass Allergien nicht durch Stress entstehen können. Aber richtig ist auch, dass Stress allergische Reaktionen auslösen, verstärken und aufrechterhalten können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn das Immunsystem schwächelt und Durchfall, Juckreiz oder Erbrechen den Tagesablauf bestimmt ist das nicht immer unbedingt ein Zeichen einer Futtermittelallergie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer Studie der Vetuni in Vienna sind Allergiker stressanfälliger und neigen zur Unterdrückung von Emotionen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resümee:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie bei jeder anderen Krankheit auch, sollte man daher nicht nur die Symptome sondern auch die Ursachen behandeln. Meiner Erfahrung nach gibt es immer einen kausalen Zusammenhang zwischen psychischer bzw. emotionaler Instabilität und einem Krankheitsbild. Leider wird dabei zu viel, zu oft und nur an einem oder am falschen Rad gedreht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein guter Tierarzt und ein Hundetrainer mit psychologischem Background könnte eine gute Alternative sein um das Elend nicht noch zu verschlimmbessern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielen Dank, für ihr Interesse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manfred Gibisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hundeschule
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ALM
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           hund
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 06 Sep 2023 08:23:35 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Aggressionen erkennen</title>
      <link>https://www.almhund.de/aggressionen-erkennen</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aggressionen haben viele Gesichter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lebe mit Aggressionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lerne mit Emotionen umzugehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aggressionen und Aggressivität haben in der Evolution eine lange Tradition und dienen seit der Steinzeit zur Überlebensstrategie jeder Spezies. Zwar bedingen sich neide Emotionen gegenseitig, die Intensität jedes einzelnen Verhaltens hängt dabei aber von vielen Faktoren ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterschieden wird dabei von einer impulsiven, also von einer affektiven und von einer kontrollierten, also von einer instrumentellen Aggression. Bei der impulsiven besteht ein ziemlich hohes Erregungsniveau. Dagegen herrscht bei einer instrumentellen ein sehr niedriges Erregungsniveau.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Antrieb ein aggressives Verhalten zu zeigen ist immer an eine Emotion oder an eine Motivation gekoppelt. Dabei spielen auch momentane psychische oder physischen Konstitutionen, Reize, innere Antriebe oder eine vorhandene Bereitschaft eine große Rolle. Im Prinzip aber dient es letztlich nur dazu, eine momentan vorhandene Erregung aufzulösen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider wird dieses Thema in der Hundewelt und in den Medien mehr emotional als denn rational geführt. Nicht alles was uns ein Hund zeigt ist automatisch mit Aggressivität verknüpft. Es wird oft übersehen, dass jede Handlung für sich genommen nur für das Ende einer langen Kette von kausalen Verknüpfungen steht. Auch wenn wir das oft vergessen, ein Hund kennt unsere soziale Normen nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Emotionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Spruch „Der Fisch beginnt immer vom Kopf an zu stinken“ ist dabei zwar nicht sehr hilfreich, aber dennoch steckt auch ein Fünkchen Wahrheit dahinter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Fisch beginnt nämlich schon zu stinken, wenn Hundehalter ihre eigenen Emotionen nicht im Griff haben. Emotionen sind gut und wichtig. Aber gerade dann, wenn ein Hund ein nicht erwünschtes Verhalten zeigt, neigt man gerne und schnell zu emotionalen Schnellschüssen. Anstatt sich selbst in Selbstkontrolle zu üben, baut man zusätzliche Emotionen und Aggressionen auf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bestrafung als Mittel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist Bestrafung ein wirksames Mittel, um das Verhalten Hunden zu ändern? In den USA sorgte eine Studie über Bestrafung und angewandte Gewalt durch den Besitzer für Überraschungen. Nur 6% aller Hunde zeigten über Leinenkorrekturen ein aggressives Verhalten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dagegen zeigten 20% bzw. 29% und 30% aggressives Verhalten durch Korrekturen über Wasser spritzen, erzwungene Unterwürfigkeit und Anstarren. Schlagen, Treten, lautes Anschreien und Starkzwang rangierten dabei mit 40% und 43% ganz oben an der Skala.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Durch Bestrafung werden unerwünschte Verhaltensweisen nicht abgebaut. Sie werden dabei auch nicht dauerhaft beseitigt, sondern oft nur kurzfristig unterdrückt. Dabei werden unangemessene Verhaltensweisen vielleicht gestoppt, aber langfristig kein Alternativverhalten aufgebaut.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn ein Hund über gezeigte Beschwichtigungssignale einer Bestrafung entgehen kann, heißt es noch lange nicht, dass er dadurch etwas gelernt hat. Eine Einsicht fehlt ihm gänzlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Backfire Effect
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der sogenannte „Backfire Effect“ kann dazu führen, dass sich ein Hund durch seinen Besitzer angegriffen fühlt und Gegenbeweisen zum Trotz noch stärker an seinem eigenen Standpunk festhält. Aggressionen und Gegenagressionen spiegeln nur euere beiden Verhalten. Sie beseitigen aber nicht den eigentlichen Auslöser.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Belegt ist, dass sich Hunde auch über aggressives Verhalten des Halters über ihre Außenwelt definieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Theoretische Ansätze
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der lerntheoretischer Ansatz von Konrad Lorenz (*7. November 1903; †27. Februar 1989) spricht davon, dass aggressives Verhalten auf einer Vorbildfunktion, also durch Beobachtung stattfindet. Übersetzt heißt das: „Lernen am Vorbild“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Anlehnung dieser Hypothese formulierte John S. Dollard (*29. 1900; †8. Oktober 1980), dass eine Aggression auch immer ein Resultat von Frustration sei.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beide Ansätze, sowohl der des Zoologen als auch der des Psychologen, haben in der Hundeerziehung ihre Berechtigung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich ist es schon so, dass Frustration auch einen großen Einfluss auf eine aggressive Handlung hat. Auf der anderen Seite dagegen sind viele Frustrationen einfach zu leicht um Aggressionen auszulösen. Es sei denn, sie bestimmen den eigentlichen Tagesablauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aggressionen haben viele Väter
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die konstruktive Aggression
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die konstruktive Aggression dient bis zu einem gesunden Maß dazu uns im Leben voran zu bringen. Dazu gehört aber auch etwas Mut, um Widerstände von außen nicht immer kommentarlos hinzunehmen. Auch Hunde dürfen das Vorgehen Dritter hinterfragen um sich damit situationsbedingt abzugrenzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die passive Aggressionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinter einer passiven Aggression steckt oft ein ambivalentes Verhalten von verschiedenen Denkmustern und ist durch Widersprüchlichkeit gekennzeichnet. Solche Hunde leisten quasi passiven Widerstand gegenüber allem und jedem. Was nicht in das eigene Denkschema passt wird verjagt. Solche Hunde sind nicht oder nur begrenzt in der Lage Konflikte zu lösen. Oft sind es erlernte negative Erfahrungen die rückschauend nie so richtig zum Erfolg führten. Sie zeigen auf der einen Seite zwar dem Gegenüber die Bereitschaft zu handeln, aber auf der anderen Seite können oder durften sie sich nie so richtig positionieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hundebesitzer neigen leider dazu ihrem Hund wirklich alles zu verbieten, was nur in irgendeiner Weise etwas mit Aggressivität zu tun haben könnte. Gefühle und Emotionen kann man eh nicht abschalten oder unterdrücken. Auf lange Sicht gesehen wäre das für einen Hund die Pest. Es ist weder für seine psychische noch für sein physische Kondition zuträglich, wenn er Konflikte auf Dauer nicht lösen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Halter als Auslöser
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele, nicht die meistens, aber doch viele Verhaltensweisen eines Hundes sind hausgemacht. Das beginnt bei der Vermenschlichung, geht weiter über das negieren oder fehlinterpretieren von Bedürfnissen und endet bei erzieherischen Mängeln. Viele Hunde fallen nur aus dem Raster, weil sie keine keine Lösungen zur Regulierung ihrer momentanen Emotionslage gelernt haben. Wenn jeder kleine Konflikt nur damit endet unterdrückt zu werden, ist das auf Dauer die falsche Konfliktstrategie weil es unheimlich zur Frustration beiträgt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je öfter es zu einer Frustration kommt, desto mehr neigt man dazu aggressives Verhalten zu zeigen. Und wenn man dazu auch noch eine zusätzliche Bestrafung erhält, oder eine erwartet, fallen sehr schnell alle Hemmungen. Das kann sich gegen den vermeintlichen Aggressor, gegen Unbeteiligte und sogar gegen den Halter wenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Impulskontrolle
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit seinem Hund an dessen Impulskontrolle zu arbeiten ist zweifelsfrei eine gute Methode. Nur, wann sollte dabei aber wissen wie und wann man dieses Erziehungsmittel anwendet. Manchmal öffnet man dabei versehentlich die Büchse der Pandora. Impulskontrolle sollte eigentlich dazu dienen den „Puls“ eines Hundes herunterzufahren. Bei vielen der propagierten Tipps geschieht aber leider genau das Gegenteil. Oft macht man ihn dabei nur noch wacher und aufmerksamer. Wenn sich gestaute Energien oder Emotionen auf Dauer nicht abfließen lassen, wird das eigentliche angedachte Vorhaben zum Rohrkrepierer. Frust, Wut oder Aggressionen lassen sich nicht immer hinter dem Deckmantel einer Impulskontrolle verstecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Je länger man versucht einen Impuls zu kontrollieren, desto schneller und stärker schlägt dieser zurück. Impulskontrolle ist leider nur eine begrenzte Ressource und verbraucht dazu auch noch eine ganze Menge an Energie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie schon erwähnt, Impulskontrolle ist bei der Hundeerziehung ein gutes und geeignetes Werkzeug. Aber manchmal sollte es einfach in der Werkzeugkiste bleiben, damit man gewisse Unarten nicht auch noch verschlimmbessert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konflikt oder Eskalation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oft sieht man dass Hunde in einem inneren Konflikt stecken bleiben weil ihnen ihre Besitzer keine geeignete Strategien zur Deeskalation anbieten können. Wenn ein Hund gelernt hat, dass er für ein Bellen oder für ein Knurren von seinem Besitzer in die Schranken gewiesen wird, ist seine innerartliche Kommunikation gestört.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beginnt ein Hundebesitzer diese Schraube über Verbieten, über Bestrafung und auch über die Impulskontrolle zu überdrehen, wird das wie schon erwähnt zu einem Rohrkrepierer. Langfristig wird sich ein Hund daher andere Strategien einfallen lassen um seine Privatsphäre zu schützen. Im Worst Case Szenario überspringt der Hund dann gleich mehrere Stufen seiner Deeskalationsangebote. Wenn aus einem Knurren ungehemmte Aggression wird, dann wird’s für alle nicht mehr lustig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leben mit Aggressionen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hundebesitzer müssen sehen wann sich ihr Hund noch in der Deeskalations- und wann er sich schon in der Eskalationsphase befindet. Gerade bei Hundebegegnungen werden Bellen, Drohen, Zähne fletschen, Schnappen etc. durch den eigenen Besitzer oft unterbunden. Es kommt dabei zu einer Ungleichheit der vorhandenen Mittel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konflikte beginnen immer mit Spannungen und nicht immer muss das mit einem Krieg enden. Auch ein Hund muss lernen Konflikte anzunehmen, damit umzugehen und nicht gleich mit der großen Keule draufhauen. Dazu gehört aber auch ein Besitzer, der nicht jedes kleine Verhalten gleich unterbindet
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            .
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn eine Aggressivität dazu dient, seine eigene Versehrtheit zu schützen, sehe ich darin eher eine Deeskalationsstrategie als denn eine offene Kampfbereitschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst der Kleinste „der tut nix“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           möchte sich ungern und ungefragt begrapschen oder beschnüffeln lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konflikte annehmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hundebesitzer sollten erkennen, dass Aggressionen auch durch Frustrationen verursacht bzw. angefeuert werden können. An einer Frustration und an einer Impulskontrolle zu arbeiten ist wie schon erwähnt wirklich sinnvoll. Wer aber glaubt, dass man man durch Kontrolle jeden Impuls unterdrücken kann, ist falsch gewickelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach der Katharsishypothese führen das Ausleben innerer Konflikte und verdrängte Emotionen zu einer Reduktion von Frustrationen. So soll ein Ausleben von Konflikten die Bereitschaft zur Aggressivität senken. Dass sich dadurch aber aggressive Handlungen auf Dauer reduzieren lassen, ist anderseits auch nicht richtig belegbar. Wenn ein bewusstes, also ein zielgerichtetes aggressives Verhalten als Erfolg bewertet wird, wird es eher gefestigt und als Strategie weiter verfeinert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn man das Thema einer Bestrafung in der Hundewelt kontrovers diskutiert, ist und bleibt sie eine wichtige Erziehungsmethode. Nur die Wahl der Mittel dürfen dabei nicht übers Ziel schießen. Sogar eine angekündigte Strafe kann dabei helfen eine Aggression zu hemmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Aber lesen Sie bitte vorher den Beipackzettel und sprechen sie mit ihre
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            m Arzt oder Apotheker ihres Vertrauens darüber!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbsterkennung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der Erziehung ihrer Hunde neigen Besitzer gerne dazu, sich über die Formen der menschlichen Außeinandersetzungen und Konflikte zu definieren. Dazu investieren sie viel Kraft nur um ihre Kontrolle und ihren Status Quo aufrecht zu halten. Weil das aber auch wiederum sehr viel Energie verbraucht, wird ihnen die Steuerung langfristig auf Dauer entgleiten. Was wiederum oft dazu führt die Beherrschung zu verlieren. Zwangsläufig kochen dann Emotionen und Aggressivität bei beiden Parteien auf hoher Flamme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eskalationen zwischen Halter und Hund sind keine gute Grundlage um den eigenen Status aufrecht zu erhalten. Gegenseitiges Misstrauen wird dabei ein ständiger Begleiter einer Erziehung sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich heute in einen Konflikt gehe, muss ich prüfen inwieweit mich meine Strategie weiterbringt ohne dabei mein Gesicht zu verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer ist schon gerne der Looser? Ich nicht so gerne, mein Hund aber auch nicht. Wenn letzterer trotzdem mal verlieren muss, kann man ihm das doch einfach anders verkaufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konflikt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Ansatz zu der schon vor kurz erwähnten Eskalationsleiter spricht der Konfliktforscher Friedrich Glasi nur von drei großen Ebenen welche uns bei einer Eskalation zur Verfügung stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der ersten Ebene ergibt sich eine Win-Win Situation. In dieser Situation sollte für beide Parteien das beste Ergebnis erzielt werden können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der zweiten Ebene ergibt sich eine Win-Lose Situation.Dabei wird nur für einen der beiden das beste Ergebnis erzielt. Der andere muss erkennen, wann es Zeit wird das Handtuch zu werfen damit er ohne Blessuren davon kommt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der dritten Ebene ergibt sich eine Lose-Lose Situation. Beide Kontrahenten stehen quasi schon am Abgrund weil jeder seinen Status Quo erhalten möchte. Eine Vernichtungsschlacht ist vorprogrammiert und keiner kommt ungeschoren aus dem Konflikt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Chaosstrategie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           oder das große Problem verschiedener Nicht-Strategien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rein biologisch gesehen ist die Aggression nichts anderes als ein legitimes Mittel, um die eigene Unversehrtheit und Ressourcen zu schützen. Die Vermutung, dass eine Aggression ein Trieb oder vererbt wird, kann nicht aufrecht gehalten werden. Um einem Trieb nachzugehen, benötigt dieser immer einen Verstärker.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie schon erwähnt werden aggressive Handlungen erlernt. Entweder durch Vorbildfunktion, Frustration oder durch Erfolg. Gerade letzterer führt oft dazu, dass dazu kein Außenreiz mehr benötigt wird, weil selber aktiv nach einem appetitiven Verstärker (Verlangen) gesucht wird um diesen Trieb einzuleiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nicht immer muss diese Intension mit Aggressivität und auch nicht per se mit einer Beschädigungsabsicht verbunden sein. Oft dient es nur zur Konfliktprävention um damit klare Verhältnisse zu schaffen oder die eigene Macht zu demonstrieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jeden Konflikt über die eigene Macht (Dominanz) kontrollieren zu wollen ist nicht immer zielorientiert. Dominanz erzeugt zwar den stärksten Druck aber sie trifft nicht immer die richtigsten Entscheidungen. Gleichzeitig wird ein neuer Konflikt erzeugt, was wiederum eine effektive Kommunikation behindert. Zudem wird sich bei allen Beteiligten innerhalb kürzester Zeit eine Orientierungslosigkeit (Chaos) breit machen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prävention
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konflikte innerhalb einer Beziehung entstehen immer dann, wenn nicht vereinbarte Ziele zusammentreffen. Die effektivste und schnellste Lösung wäre daher, autoritär seine eigene Ziele durchzusetzen. Wobei dabei der eigentliche Konflikt an sich nicht gelöst, sondern nur überschminkt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die eigene Handlung ausschließlich dem Willen des Anderen untergeordnet wird, besteht sehr wenig Hoffnung auf Konsens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die beste Konfliktprävention ist immer die, die keinen Konflikt entstehen lässt. Das Optimum wäre indes erreicht, wenn man sich gegenseitig Lösungen anbieten könnte. Das ist aber schwer, wenn nicht sogar unmöglich, wenn sich einer davon in einem sozialen Rollenkonflikt befindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu solchem kommt es dann, wenn sich soziale Rollen innerhalb einer sozialen Gemeinschaft verschieben. Um darin die eigene Position zu festigen benötigt man alles, nur keine Dominanz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine dominante Führung ist innerhalb eines sozialen Gefüges nicht flexibel genug, weil sich jeder einzelne Konflikt situationsbezogen, zeitlich und örtlich weder voraussehen noch planen lässt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resümee
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer nun am Ende alles gelesen hat, wurde vielleicht enttäuscht wenn er eine Erziehungsfibel oder einen Ratgeber erwartet hat. Die vielen Arten einer Aggression sind zu komplex, um jedes einzelne Verhalten zu beschreiben oder zu diagnostizieren. Jeder einzelne Konflikt und jedes aggressives Verhalten muss immer situativ gesehen und für sich einzeln bewertet werden. So etwas wie eine „Betriebsanleitung“ zu schreiben wäre von mir daher sehr vermessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gute Ratschläge zu verteilen und dann abzuhauen ist nicht mein Ding. Aber ein bisschen Vorwissen schadet trotzdem nie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danke fürs Lesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manfred Gibisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 29 Apr 2023 08:35:31 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Alle über einen Kamm scheren</title>
      <link>https://www.almhund.de/alle-über-einen-kamm-scheren</link>
      <description>Man sollte erkennen, wann alte Zöpfe abgeschnitten werden müssen.
Traditionen sind gut, sollten aber kontinuierlich einer Überprüfung stand halten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über einen Kamm scheren - Gefangen in der Tradition
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es mag sein, dass viele Menschen an ihren Traditionen kleben hängen, weil sie nicht bereit sind neue Wege zu beschreiten und vor allem Neuen zurückschrecken. Man sollte erkennen, wann alte Zöpfe abgeschnitten werden müssen. Traditionen sind gut, sollten aber kontinuierlich einer Überprüfung stand halten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Prüfe alles und behalte das Gute
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Leider ist es so, dass dieses nicht unbedingt die vorherrschende Denkweise unserer heutigen Erziehungskultur widerspiegelt. Und so versuche ich nachfolgend, einen Bogen zwischen der humanistischen Erziehung im 20. Jahrhundert und dem pädagogischem Ansatz der Hundeerziehung im 21. Jahrhundert zu spannen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die pädagogische Argumentation der vorherrschenden Erziehungskultur war damals geprägt von Fleiß und Disziplin. Schüler galten nur dann als gute Schüler, wenn sie sich brav und gehorsam an Regeln hielten. Auch ein guter Lehrer war nur ein guter Lehrer, wenn er als streng galt. Ein selbstverantwortliches Denken oder eigenständiges Handeln der Schüler war weder gewünscht noch wurden sie gefördert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst nach der eingeläuteten Bildungsreform im Jahre 1947 fanden immer noch Einschüchterung und verbale Entgleisungen ihren Weg in die Klassenzimmer. Auch Bestrafungen standen nach wie vor im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns und wurden in Bayern sogar erst 1983 verboten. Es hatte sich zwar die Reform, aber nicht die Einstellung in den Köpfen von Erziehern geändert. So waren auch viele Eltern davon überzeugt, dass die Erziehung ihrer Sprösslinge in der Schule und nicht innerhalb der Familie statt finden soll. Lehrer waren mehr Demagogen als Pädagogen und versuchten ihre eigenen Ideologien an die Schüler weiter zu geben. Deren pädagogische Qualifikation kann im nach hinein ein ganzes Stück weit angezweifelt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ansatz im 21. Jahrhundert der humanistischen Pädagogik bestand nun darin, dass sich diese an den Bedürfnissen des Lernenden zu orientieren hat. Moderne Lehrer sollten demnach Erfahrungsmöglichkeiten und Programme zusammenstellen können, welches das Potential eines Schülers erkennt und berücksichtigt. Der Humanismus ist eine Geisteshaltung und leitet sich vom lateinischen Begriff „Menschlichkeit“ ab. Es steht für eine moralische Geisteshaltung die auf Bildung von Eigenverantwortlichkeit und Mündigkeit setzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann man diese Pädagogik auf eine Hundeschule übertragen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn der Vergleich vielleicht etwas weit hergeholt erscheinen möchte. Der pädagogische Ansatz dieser Geisteshaltung kollidiert dabei nicht zwingend mit dem lernen in einer Hundeschule. Ein Lernen bleibt, nur Lehrer und Schüler wechseln ihre Rolle. Auch ein Hundetrainer muss heute die Bedürfnisse seiner Schüler und deren Hunde erkennen und akzeptieren. Er muss Erfahrungsmöglichkeiten und Programme zusammenstellen können und dabei gleichzeitig die Potentiale seiner Schüler berücksichtigen. Ich lehne mich dabei nicht unbedingt großartig aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass viele Hundeplätze diesem Anspruch schon rein logistisch nicht gerecht werden können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gleichmacherei statt Erziehung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann es heute noch Hundeschulen geben, die sowohl mit ihrem Gedankengut als auch mit ihrer Erziehungskultur im 19. Jahrhundert stecken geblieben sind? Wenn darin die Bevormundung ihrer Schüler immer noch im Mittelpunkt als probates Mittel einer Erziehungsstrategie steht, muss man das leider so sehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte wirklich nicht alle über einen Kamm scheren, aber wenn ich mir so die eine oder andere Trainingsstunde anschaue, erkenne ich darin keine Struktur, welche einen Anspruch an eine moderne Erziehung rechtfertigt. Man könnte fast vermuten, dass diese Art Hunde zu erziehen seid Jahrzehnten wie eine Tradition vom einen zum anderen weitergereicht wird. Mündige Hundebesitzer sollten solche althergebrachte Rollensysteme hinterfragen. Wenn überhaupt einer den Takt bestimmen kann, ist das weder die Hundeschule noch der Trainer sondern der Besitzer und dessen Hund.Viele erlernte Handlungsweisen von Hunden scheinen weit von dem entfernt zu sein, was ich unter Erziehung verstehe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bedürfnisse erkennen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Erwartungshaltung an Hunde und der Anspruch von der Gesellschaft haben sich dramatisch geändert. Nur die Geisteshaltungen diverser Erziehungsmethoden sind im letzten Jahrhundert stecken geblieben. Grundsätzlich wird sich daran auch nicht viel ändern, solange sich der Anspruch an eine adäquate Erziehung nicht verändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hundeschulen müssen heute flexibel sein, dabei Mensch und Hund als Individualisten ansehen, deren Probleme erkennen um Lösungen anbieten zu können. Hundetrainer sollten sich in die Sichtweisen ihrer Kunden hineinversetzen und sie emotional mitnehmen können. Sie müssen Gefühle und Bedürfnisse bei Mensch und Tier erkennen, akzeptieren und sich deren Problem annehmen. Sie müssen über fundierte Grundlagen in der Kynologie (Erziehung, Verhalten, Psychologie, Rassekunde, Krankheiten, Anatomie etc.) verfügen. Sind gleichzeitig aber auch Sozialtherapeuten und Konfliktmanager.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit viel Akribie beschäftigen sich heutige moderne Eltern, wenn sie eine geeignete Kita, oder eine Schule für ihren Sprössling suchen. Alles wird hinterfragt. Wie sieht das pädagogische Konzept aus? Was für Frühforderungsmaßnahmen gibt es? Ist das Personal geschult und zeigen diese ehrliches Interesse? Sind die Erzieher flexibel genug und können auch vom normalen Modus abweichen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum, so frage ich mich, warum um Himmelswillen hinterfragen die selber Eltern, die Konzepte von Hundeschulen nicht mit der selben Akribie, wenn es um die Erziehung ihrer Hunde geht? Vielleicht liegt es einfach nur daran „weil man das immer schon so gemacht hat“. Eine „Killerphrase um von der eigenen Unwissenheit abzulenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fokussieren auf das falsche Ziel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Erwartungshaltung an eine Hundeschule muss darin bestehen, Hundebesitzern bei der Verwirklichung ihrer erzieherischen Ziele zu begleiten und Wissen fördern. Wenn sich dabei aber der eigentliche Focus verschoben hat, gehen Erwartung, Ziel und Erfolg getrennte Wege. Dabei vergisst man allzu oft, dass man nicht nur Hundebesitzer sondern auch Kunde ist. Als solcher hat man einen Anspruch, dass eine Schule den nötigen Rahmen dazu bereit stellen kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute sind so gut wie alle vereinsgeführten Hundeschulen in irgendwelchen Verbänden organisiert. Die meisten davon setzten ihre Prioritäten auf den Hundesport und an das Ziel bestimmte Leistungskriterien zu erreichen. Nicht jeder Hund der sich ganz oben auf dem Podest wiederfindet, ist nicht gleichzeitig auch gut erzogen. Dabei wird das eigentliche Ziel der Erziehung durch Prüfungen, Normen und Vorgaben an ein Endergebnis in den Hintergrund gedrängt. Eine Erziehung benötigt weder eine Norm noch eine Prüfungsordnung und definiert sich im Gegensatz zum Lernen nicht über ein Endziel.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ERZIEHUNG (Emotionale Intelligenz)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist ein Prozess der im frühesten Alter beginnt und nie endet
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sollte eine positive psychische Stabilität des Wesens bewirken
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist ein Entwicklungsprozess und läuft nie linear ab
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dient zur sozialen Regelung innerhalb und außerhalb einer Gruppe
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dient dazu die Persönlichkeit eines Hundes zu erkennen und zu fördern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            stellt die emotionale Handlung und nicht dessen Arbeitsleistung in den 	Vordergrund
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           LERNEN (Kognitive Intelligenz)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist ein Prozess, der am Ende zu einem Abschluss führt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kümmert sich nicht um psychische Störungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            funktioniert nur linear
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dient zur Regelung bestimmter Vorgaben und von Mustern
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            dient dazu eine Fähigkeit oder eine Geschicklichkeit zu erwerben 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ist nicht automatisch mit einem Verständnis verbunden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            heißt nicht automatisch alles zu verstehen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            setzt nicht voraus, dass man das erworbene Wissen auch benötigt
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            führt nicht zum Erfolg, wenn das Ziel nur den Lernvorgaben dient
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            heißt nicht die Zusammenhänge von zufälligen Ereignissen zu 				unterscheiden
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls sie, lieber Leser, jetzt vermuten, dass ich das Lernen zu Gunsten einer Erziehung negiere, so wäre das ein fataler Irrtum. Beides ist wichtig. Solange aber eine Erziehung vom formalen Exerzieren gebeugt wird, habe ich damit ein großes Problem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Erziehung ist natürlich auch mit einem Lernen verbunden!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nicht jedes Lernen dient als Erziehung!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Man handelt immer in der Zeit, in welcher man selber stecken geblieben ist“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleiben sie mir gewogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manfred Gibisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/d3ac92d7/dms3rep/multi/168ED2AC-1603-4FB6-86FD-2211243B8995.jpeg" length="79522" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 02 Mar 2023 11:27:03 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Rappeldose &amp; Co.</title>
      <link>https://www.almhund.de/rappeldose-co</link>
      <description>Wenn Hundebesitzer  durch aversive Erziehungsmethoden zum Täter werden</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rappeldose, Wasserflasche und Co.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Strafe statt Lernen
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Es ist auch in der heutigen Zeit leider immer noch Usus, dass man als erzieherische Maßnahmen zu aversiven Methoden greift.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Sie laufen in der Regel immer gleich ab: „Das Opfer wird seine gezeigten Intensionen kurzzeitig abbrechen, bleibt dabei entweder in einer momentanen Schreckstarre oder entzieht sich dem Eingriff durch Flucht. Dieses Verhalten wiederum belohnt den Täter seinerseits, welcher deshalb seine Intensionen verstärken oder auch optimieren wird.“ 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Er, in diesem Fall also der Täter, versteht nicht, dass es dabei ausschließlich nur um Vermeidung und nicht um ein Lernen an sich geht. Die Vermeidungsstrategie des Opfers wird folglich auch nur über diese Person konditioniert welche ihn vorher aversiv behandelt hat. Oder eben auch durch die entsprechenden zur Verfügung stehenden Instrumente, wobei der Täter dann im eigentlichen Sinne austauschbar wäre.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Ich selber bin wirklich absolut gegen strafbasierte Erziehungsmethoden, aber andererseits auch keiner der mit Wattebäuschen um sich wirft.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Eine Strafe muss für den Bestraften nachvollziehbar sein damit sich dessen Verhalten nachhaltig verändert und sich nicht ausschließlich auf den Aggressor bezieht. Eine waghalsige und gleichzeitig oft die letzte Strategie des Opfers wäre die Flucht nach vorne. Für den Täter im Worstcase-Szenario allerdings die schlechteste Option.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Ob das mit einer Wasserflasche oder mit einer Rappeldose auf Dauer funktioniert darf ich anzweifeln. Eigentlich wird dabei nicht die eigentliche Krankheit behandelt, sondern nur die gezeigten Symptome überdeckt.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Aversive Methoden
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            sind Mittel mit denen durch Zwang oder Strafe versucht wird unerwünschtes Verhalten zu unterbinden. Man kann davon ausgehen, dass ein Hund diesen Schreck oder Schockreiz nicht mit seinem momentanen Verhalten sondern eher mit seinen momentanen Emotionen oder Gefühlen verknüpfen kann. Der optische Erfolg ist zwar da, wirkt aber nur temporär und wird nie von Dauer sein weil kein wirkliches Lernen dahinter steckt. Mit aversiven Mitteln zu arbeiten erzeugt Wut, Kontrollverlust und Ohnmacht. Dieses "trio infernale" führt dann zur Hilflosigkeit was wiederum in Aggression mündet. Nicht selten werden daraus dann tickende Zeitbomben und plötzliche Beißattacken die weder vorausschauend noch erkennbar waren.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wenn man Emotionen oder Gefühle nicht bewusst interpretieren und steuern kann, bleiben sie diffus. Kann man diese nicht selber kontrollieren, kommt es zu einer sogenannten Affekthandlung
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             *2)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        
            . Durch Frustration und Resignation steckt man den Hund in ein Labyrint aus dem er alleine nicht mehr herausfinden wird.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Dass aversive Methoden, zu denen auch Wasserspritzen, Rappeldosen oder Discs zählen, ganz nebenbei auch tierschutzrelevant sind versteht sich heute von selbst.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Dauerhafter Stress
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            kann bei Hunden ihre lebenslange psychische und physische Gesundheit beeinträchtigen. Wenn sich die kognitiven Fähigkeiten und sozialen Bindungen über ein sicheres und vorhersehbares Umfeld nicht gewähren lassen, spricht man vom toxischem Stress. Solche Hunde sind weniger zuversichtlich, haben Konzentrationsmängel was wiederum stark ihre Lernfähigkeit hemmt. Was letztlich auch eine sichere Bindung zu seinem Besitzer erschwert oder sogar nicht mehr stattfindet.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Von einer unsicher ambivalente Bindung
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            spricht man dann, wenn sich in einer Beziehung das Tagesgeschäft zwischen wiederholten widersprüchlichen Handlungen abspielt. Z.B. wenn die Bezugsperson des Hundes zwischen diversen Erziehungsmethoden pendelt und dabei gleichzeitig emotional gegensätzliche verbale und nonverbale Kommunikationen weiter gibt. Die Folge, ein Hund wird für sich kein Denkmuster erkennen und sich so immer mehr in ein Netz seiner inneren Zerrissenheit verheddern. Das eigentliche schlimme daran ist tatsächlich, dass zu viele Hundebesitzer verlernt haben den richtigen Ton zu treffen. Mein Hund weiß sehr wohl von wem die Strafe ausgeht, er erkennt aber zu oft nicht die Konsequenz aus welchem Verhalten die Strafe entsteht. Wenn eine Erziehung nur über Vermeidung führt, führt man ratzfatz einen Psychopaten an der der Leine.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Ein Lernen
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            wird es so gut wie nie geben, weil unter Stress ein Lernen blockiert ist. Der Erfolg wird nur scheinbar als Erfolg erkauft und kratzt nur temporär an der Oberfläche einer gewollten Erziehung. Was wir fälschlicherweise oft als Erfolg sehen ist nichts anderes als eine Vermeidungsstrategie des Hundes. Letztendlich wird ein durch Regressionen erzogener Hund auch niemals Vertrauen zu seinem Besitzer finden.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Psychische Konflikte
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            entstehen aus neurobiologischer Sicht dann, wenn man Fehlverknüpfungen  mit emotionalen Dinge verknüpft die funktional nichts miteinander zu tun haben. Kann sich ein Hund diesem Dilemma nicht autonom entziehen, wird das sehr schnell zu Ersatzhandlungen führen. Beschwichtigungssignale, die auf Dauer ignoriert werden, führen unweigerlich ins Verderben. Man kann einem Hund seine psychische Konflikte nicht über eine Wasserspritze heilen. Erfolgen diese Reize auf Dauer ohne dass sich ein Hund selbstständig aus dieser Situation befreien kann, muss er zwangsläufig zu anderen Mitteln greifen um seine bewusste Kontrolle wieder herzustellen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Wenn das Ventil klemmt
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            wird es zwangsläufig und relativ schnell zu Ersatzbefriedigungen oder Ersatzhandlungen kommen. Diese werden dann wieder von neuem gehemmt und unterbrochen. Man kann davon ausgehen, dass auch dieses Problem wiederum nur temporär helfen wird. Es wird nur ein neues Problem zum bestehenden hinzugefügt. Von einer Nachhaltigkeit eines Lernens ist man dabei meilenweit entfernt. Setzt man Hunde unter psychischen Stress und versucht zusätzlich seine Handlungen über aversive Mittel zu regulieren, platzt der ganze Kessel. Schon Isaac Newton wusste, dass Druck immer Gegendruck erzeugt.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wer seinem Hund mit „ungesunder“ Härte begegnet, wird keinen ambitionierten Helfer auf seiner Seite haben. Gerade Hunde die eh schon einen „Knacks“ weg haben, mit psychischen Problem zu kämpfen haben, brauchen keinen Partner an ihrer Seite der zu Ambivalenz neigt und so selber zum Problem wird.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Wenn der Führer
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            das Problem für seinen Hund darstellt, wird dieser automatisch als Bedrohung wahrgenommen, weil dessen Unberechenbarkeit seine Ordnung zunichte macht. Das führt automatisch und unmittelbar zum Kontrollverlust. Was wiederum zu neuen Konflikten führt. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Unbewältigbarer Stress
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             *1)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            tritt dann in Erscheinung, wenn ein Hund bei erhöhten Anforderungen wie Problemen oder akuten Gefahren keine Möglichkeit sieht, sie durch eigene Aktivität zu bewältigen. Neben körperlichen Überforderungen sind solche Stresssituationen vor allem von starken negativen Gefühlen wie Hilf- und Aussichtslosigkeit gekennzeichnet. Sie gehen mit der Ausschüttung von Stresshormonen, der Entstehung von Denkblockaden, negativer Gedächtnisbildung, Überforderung des Immunsystems und stark belastenden Körperreaktionen einher. Die Intensität, Häufigkeit und Dauer solcher Stresssituationen bestimmen das Maß der Belastung und können über so genannten toxischen Stress im Extremfall bis zum Tod führen. Solche Schad- und Risikofaktoren gilt es zu vermeiden.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Ob für einen Hund bewältigbarer oder unbewältigbarer Stress entsteht, hat neben dem Situationsverlauf vor allem mit seiner Entwicklungsgeschichte zu tun.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Bewältigbarer Stress
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            ergibt sich dann, wenn es einem Hund gelingt, bei erhöhten Anforderungen durch eigenes Tun wie z.B. Lösung eines Problems oder Abwehr von Gefahren die Situation zu bewältigen. Mit der eigenen Aktivität und erfolgreicher Anstrengung gehen zugleich Gefühle der Stärke und Bewältigungsfähigkeit einher (Selbstwirksamkeit). Diese haben einem hohen inneren Belohnungswert und führen zu der Grundeinstellung, positiv gestimmt Herausforderungen anzunehmen oder gar selbst zu suchen.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            *1) Stress und Epigenetik, Kynologen AG
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            *2) Wikipedia
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Charakteristische Merkmale von Affekthandlungen sind die spezifische Vorgeschichte der Tat mit einer speziellen Täter-Opfer-Beziehung und die am Ende dieser Entwicklung stehende emotionale Ausgangssituation vor der Tat.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Eine Übersprungshandlung dagegen bezeichnet ein Verhalten, das in einer Konfliktsituation auftritt und nicht direkt einer bestimmten Ursache zugeordnet werden kann. Sie dienen als eine Art Fluchthandlung aus dem Konflikt und werden aber auch durch Unbehaglichkeiten oder Stress ausgelöst.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 24 Feb 2023 19:00:51 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Typisch Rasse vs. Mischling</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann nicht alles auf die Gene schieben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich möchte diesmal gestresste Hundeeltern dazu animieren, sich Gedanken über das gezeigte Verhalten ihres Hundes zu machen. Weil.....man kann nicht jedes Verhalten einfach auf dessen Gene schieben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist eher so, dass ein bedingtes Verhalten (Hundetypisch), zwar mit genetischen Grundlagen zusammenhängt, aber anderseits nicht alles zwingend weiter vererbt werden muss. Oft liegt es ja einfach daran, dass man als Hundehalter unerwünschtes Verhalten unterstützt, eingeschlichenes zu lange toleriert (duldet) und es so , wenn auch unabsichtlich, fördert .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist wie bei allem was wir tun immer leicht eine Veranlagung als Selbstläufer zu fördern. Dagegen aufwändig,.es auszuschleichen. Es braucht viel Zeit, kraftraubende und tragfähige Strategien, um solches wieder zu ändern. Einmal gelernt ist halt eben gelernt. Aber sich in das Unabänderliche einzufügen wäre zweifelsfrei das schlechteste Mittel aller Möglichkeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entscheidet die Rasse über Wohl und Wehe?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unterscheiden sich die Vielzahl von Rassen eigentlich wirklich so stark voneinander wie wir das immer glauben? In Abwandlung auf diese Frage von Richard David Precht hätte ich eine philosophische Antwort dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wer bin ich - und wenn ja, was für eine Rasse?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die FCI (Federation Cynologique Internationale) beschreibt in ihrer Rassenomenklatur zurzeit über 360 Rassen. Dabei sind viele Hunde der sogenannten Natur oder urtümlich beschriebenen Rassen noch nicht mit eingerechnet. Auch viele 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Hirtenhunde wie z,B. der aus Griechenland stammende Hellenikos Poimenikos oder der in Rumänien beheimatete Ciobănesc Românesc Carpatin gelten dort nicht als Mischlinge. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben den standardisierten Rassen drängen auch immer mehr sogenannte „Designerhunde“ auf den Markt. Zwischen Cockapoos, Labradoodles Goldenpoodles oder Sprocker gibt es heutzutage fast nichts mehr, was man auf dem Markt der Eitelkeiten kaufen kann. Ich traue mich fast gar nicht, diesen Hunden das Stigma eines Mischlingshundes aufzudrücken. Verwechselst du heute einen Goldenpoodle mit einem Mischling, weißt du gleich woher der Wind weht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn wir schon mal dabei sind, auch die unzählige Kuriositäten und Diversitäten die wir aus ganz Süd- und Osteuropa importieren sind nicht immer nur Mischlinge. Sehr oft stammen diese von Hirten die ihre Hunde auf Gebrauchsfähigkeit selektieren und züchten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und nur, weil Menschen dazu neigen, jedem und allem einen Stempel aufzudrücken, gehört doch jeder Einzelne davon in erster Linie zu der Ordnung der Raubtiere und danach zu der Unterordnung der Hundeartigen und erst danach in die Familie der Hunde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach wie gut, dass niemand weiß…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rein biologisch gesehen, dürfte man bei den heutigen Züchtungen eigentlich gar nicht von einer eigenen Rasse sprechen. Auch wenn mittlerweile jeder Hund sein eigenes phänotypisches (sichtbare Eigenschaften) Mäntelchen umgehängt bekommen hat, definiert sich jeder einzelne davon trotzdem nur über seine Art.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich besitze seit Jahrzehnten ausschließlich Hunde der selben Rasse und kann bestätigen, dass kein einziger von meiner Rasselbande dem klassisch vorgegebenen Wesensstandart seiner angedachten Rasse gleicht. Auch ist keine meiner Damen automatisch „well to please“ auf die Welt gekommen nur weil deren Rassebeschreibung es so vorgibt. Ob diese Apportierhunde mit ihren gezüchteten Anlagen daher als Familienhund auch immer nur Freude machen, sei anheim gestellt. Ja es stimmt -sie wollten gefallen- ob sie diese Veranlagungen aber nur für sich oder wirklich nur für mich ausleben, sei dahingestellt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Gelernt oder Angeboren?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der vergleichenden Verhaltensforschung von Hunden haben sich schon viele Gelehrte den Kopf zerbrochen. Dabei ist immer nur die Frage, wer über was geforscht und gefunden hat. Das gewonnene Wissen wird immer nur eine Introspektion (Selbstbeobachtung) eines Verhaltens darstellen und bleibt somit ein theoretischer Ansatz. Nachfolgend habe ich dazu einige diverse Begriffe zu verschiedenen Lehrmeinungen zusammengetragen. Es ist daher für Hundebesitzer wirklich sehr interessant zu hinterfragen, ob jetzt der eigene Hund nur durch sein typisches Verhalten oder letztlich doch nur über seine Erfahrung und seine Umwelt geprägt wurde.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nativismus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Psychologie streitet man sich bis heute darüber, ob der Nativismus nur eine Theorie darstellt, welcher besagt, dass jede natürliche Begabung von Geburt im Gehirn verankert ist oder ob nur vermutet wird, dass jedes Lebewesen als „tabula rasa“, also als unbeschriebenes Blatt, auf unsere Welt kommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Behaviorismus
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hierbei spricht Noam Chomsky davon, dass jedes Säugetier mit einer Reihe von Fähigkeiten auf die Welt kommt, welches es befähigt, andere Fähigkeiten zu erlernen. Charles Darwin spricht davon, dass Verhaltensweisen durch die Evolution entstanden und durch Vererbung weiter gegeben wird. Dabei geht man davon aus, dass jedes Verhalten immer auf einen Reiz hin erfolgt oder wenigstens davon beeinflusst wird. Und weil es auf jeden Reiz auch eine Antwort geben muss, spricht der gemeine Hundetrainer gerne und viel über klassische oder operante Konditionierung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Instinkt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch zu diesem Thema gibt es viele Theorien und verschiedene Meinungen. Ich möchte dazu nur den Verhaltensforscher Konrad Lorenz zitieren „Instinkt ist ein Verhalten, welches vom Jungtier nicht erst gelernt werden muss“. Er beschreibt den Instinkt als einen Mechanismus zur Verhaltenssteuerung welcher wiederum nur über einen Schlüsselreiz funktioniert. Er wird nur aktiviert, wenn er über das zentrale Nervensystem (ZNS) motiviert wird. So kann ein Instinkt auch nur über eine vorherige Erfahrung angesprochen werden und findet auch nur innerhalb einer Art und ohne vorheriges Lernen statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Triebe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Sigmund Freud besteht ein Trieb darin, innere Spannungszustände nach außen weiter zu leiten, um diese befriedigen zu können. Der Psychoanalytiker Mark Solms postuliert auch folgendes dazu: „Ein Trieb wird erst zu einem Trieb, wenn ein Bedürfnis vorliegt. Man kann davon ausgehen, dass Instinkte und Triebe in Korrelation zueinander stehen und sich gegenseitig beeinflussen. Es kommt somit zu einer wechselseitigen Beziehung. So kann ein Trieb nur stattfinden, wenn er über einen Affekt, einen Impuls, einer Appetenz (Bedürfnis) oder die Lust angesprochen wird. Kein einziges Verhalten ist für sich isoliert, sondern ist kausal mit der Motivation und der eigenen Persönlichkeit gekoppelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Überzeugung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt meiner persönlichen Meinung nach nur zwei große Triebe die auch wirklich evaluiert worden sind. Der erste ist der, der Selbsterhaltung und der zweite ist der der Arterhaltung. Beide sind dominant und fördern resp. bremsen dabei andere Trieb- und Instinktanlagen. Sie bestimmen dabei niemals ein Wesen oder den Charakter eines Tieres.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verhalten 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erst kommt das Fressen und erst danach die Moral
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Behaviorismuss konnte nachweisen, dass viele Verhaltensweisen eher erlernt als angeboren sind. So weiß man, dass bei allen komplexen Verhaltensweisen ererbte und erlernte Faktoren zusammenwirken. (Stangl, 2022). Hierbei spricht man von sogenannten Basistrieben welche die Grundbedürfnisse jedes Lebewesen befriedigen. Die sogenannten angeborenen Triebe lassen sich daher nur auf den Drang der Selbsterhaltung und auf den Drang der eigenen Arterhaltung begrenzen. Sigmund Freud spricht dabei von dem sogenanntem „Es“ und so werden sich Triebe und Gene immer der Umwelt anpassen und sind daher modulierbar. Sie können sich gegenseitig positiv beeinflussen oder im anderen Fall sogar in Konkurrenz zueinander stehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Typisch Rasse, typisch Mischling
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einfluss auf das Verhalten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man kann nicht automatisch davon ausgehen, dass jeder Welpe sein weiteres Leben mit einer sozialen „Stigmatisierung“ zu kämpfen hat, nur weil sein phänotypisches Erscheinungsbild oder seine Herkunft das vorgaukelt. Trotzdem verknüpfen viele Hundekäufer das Erscheinungsbild ihres Lieblings auch automatisch mit dessen genotypischen Anlagen. Das, was man gemeinhin als typisch annimmt, gleicht in Wirklichkeit einer Wundertüte. Ja, das Leben ist kein Schlutzer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Verhalten eines Hundes ist weit mehr als nur das genetische Erbe seiner Eltern. Vom Rüden bleibt meistens eh nur sein guter Ruf und eine Staubwolke übrig welche er nach der Zeugung hinterlassen hat. Dieses Schicksal vereint Hundewelpen der ganzen Welt gleichermaßen. Natürlich darf man das Erbe einer züchterisch spezifisch gewollten Rasse und deren Veranlagungen nicht negieren. Trotzdem sollte man mittlerweile verstanden haben, dass eine Persönlichkeit nur sekundär über Zucht, sondern primär über Umwelterfahrung und Erlerntem über Jahre hinaus geprägt wird. Das Wesen eines Hundes über Zucht zu beeinflussen wäre nahezu unmöglich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Der Rassebegriff ist nichts anderes als ein gedankliches Konstrukt des Menschen"
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Annegret Faber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Juni 2020, MDR
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veranlagung - Umwelteinfluss - Besitzer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder Hund, ob Rasse oder „Divers“, kommt mit seinen eigenen epigenetischen Informationen auf diese Welt. Diese kontrollieren und bestimmen schon die Entwicklung und Wachstum von Embryonen im Mutterleib. Sie modellieren durch Umwelteinflüsse wie Stress, traumatische Erlebnisse, Krankheiten oder mangelnde Ernährung und prägen so die gewollten gezüchteten Anlagen jegliches Hundes in erheblichem Maße mit. Solche Informationen können bis in die nächste und übernächste Generation weiter vererbt werden. Weil ich vorher schon mal die Rüden mit „ich bin dann mal weg“ brüskiert habe! Diese können zwar ihre epigenetische Informationen (Entwicklung eines Lebewesens) an die Welpen weiter geben. Weil sie aber so gut wie nie an der Aufzucht ihrer Nachkommen beteiligt sind, werden viele Charakterwesenszüge der Welpen von der Hündin und von der Umwelt geprägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zum Thema (Genetik und Epigenetik) äussert sich Professor Tosso Leeb, Direktor der Genetikabteilung der Vetsuisse der Uni Bern wie folgt:„Wie bei vielen anderen Merkmalen wird das Verhalten eines Hundes sowohl durch Genetik und die Umwelt gesteuert“. Soweit besteht Einigkeit in der Fachwelt. Wie hoch allerdings der jeweilige Anteil von Genetik bzw. Umwelt für die Ausprägung des Verhaltens sei, sei heute noch nicht so klar und werde lebhaft diskutiert. (Nature or nurture)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine züchterisch gewollte Veranlagung ist daher nichts anderes, als der Versuch einer gezielten Selektion von mehr oder weniger ausgeprägten Trieben oder Veranlagungen.Laut Biologe Udo Gansloßer erkennt man das Wesen eines Rassehundes trotz durchgeführten Verhaltensprüfung bei jungen Hunden manchmal erst nach ein bis zwei Jahren. Beeinflusst und verfälscht wird das Ergebnis zudem auch durch dessen momentane Umwelt und von auslösenden Stressfaktoren. Also kann man als Käufer nur die theoretischen Anlagen eines Rassehundes vermuten und hoffen, dass man sich keine Wundertüte mit mit nach Hause genommen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besitzer sollten daher früh anfangen, die gezeigten Anlagen zu erkennen, diese zu fördern oder im anderen Falle solche frühzeitig auszubremsen. Hunde sind leider alle opportunistisch veranlagt und daher sollte eine Erziehung nie nach dem Prinzip des geringsten Widerstandes stattfinden. Auf der anderen Seite sollten erzieherische Maßnahmen aber auch nie einem kollektiven Gruppenzwang (Hundeschule) unterworfen sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wer spricht über mich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt Menschen, die würden sich immer für einen Hund aus dem Tierheim oder aus dem Ausland und gegen eine gezüchtete Rasse entscheiden. Über deren Motivation welche sich dahinter versteckt, sollte und darf weder diskutiert noch spekuliert werden. Und doch, obwohl es ja eigentlich egal wäre, interessiert man sich doch irgendwie immer auch für dessen Ahnengalerie. Spätestens dann wird dessen Verhalten, seine Körpergröße, seine Fellfarbe, die Form seiner Ohren oder seine Rutenstellung mit einem Rassehund verglichen. Manche gehen dabei sogar so weit, sich einen Gentest zu kaufen, nur um die Vorfahren ihres windhundgedackelten Pudelmopses zu entschlüsseln. Die Frage dabei ist doch nur, ob sich dabei der Hundebesitzer oder das Labor einen Nutzen davon verspricht? Und was passiert? So wird dieser Mischling sofort wieder in eine Schublade gesteckt um ihn an irgendeiner nebulösen Rasse festzuzurren. Schon ist man dabei in die die gleiche Falle wie die der Rassefetischisten gestolpert, welche gerne eine gewisse Erwartungshaltung an ihren Hund voraussetzen. Wir erinnern uns, das Verhalten eines Hundes ist weit mehr als nur das Erbe seiner Ahnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besitzer von adoptierten Hunden sollten sich aber weniger für dessen Genetik sondern mehr für das Prinzip von Ursache und Wirkung interessieren. Es heißt zu verstehen, dass sein momentanes Ich lernen muss, sich von alten gelernten Reiz-Reaktionsmustern zu lösen. Weil jegliche Verhaltensweise in der Gegenwart die Vergangenheit mit bestimmt, wäre es für den „Erziehungsberechtigten“ enorm wichtig, den Erfahrungsschatz seines Hundes mit neuen positiven Ereignissen zu verknüpfend und behutsam beginnen, alte Erwartungshaltungen auszuschleichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Casus knacksus dabei, auch sie sind, wie schon vorher erwähnt, Opportunisten. Sie haben Pokerfacegesichter, beherrschen die Mimikry (rapid facial Mimikry) und werden daher ihr gelerntes Repertoire anfänglich nicht komplett auf den Tisch legen. Leider wird dieses Verhalten zu oft negiert und darauf spekuliert „das gibt sich schon im Laufe der Zeit“. Oder man beginnt dessen Verhalten mit obskuren Erziehungsmethoden umzumodeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über die Kuriositäten diverser Erziehungsstrategien von adoptierten Hunden habe ich schon öfters in meinem Blog hingewiesen. Bei Adoptionen wird es immer eine Geschichte hinter der Geschichte geben. Das positive aber dabei, angeborene Verhaltensweisen, ja selbst Gene, sind nicht in Stein gemeißelt. Vererbungsketten sind nicht endlos und lassen sich durch fundierte Erziehung, durch Zeit und durch noch mehr Zeit aufbrechen. Jedes Verhalten eines Hundes spiegelt immer seine genetische Disposition, seine erlernte Erfahrung und seine momentane Emotions- und Motivationslage wieder. Für das schnelle Vergnügen ist Hundeerziehung einfach nicht gemacht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine philosophische Betrachtung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jeder Hund hat seine eigene ganz private Biografie und ein Irrtum wäre es zu glauben, dass diese nur aus weißen Blättern bestünde. Der Philosoph John Locke (1632-1704) ging davon aus, das jeder als Tabula rasa, also als unbeschriebenes Blatt zur Welt kommt (nature-nurture). Kognitionswissenschaftler wie z.B. Konrad Lorenz belegten aber, dass jedes geborene Tier mit seinen eigenen Persönlichkeitsmerkmalen und eben nicht als weißes Blatt zur Welt kommt. Der Unterschied besteht nur darin, dass bei der einen Biografie eben mehr und bei der anderen dafür weniger Seiten beschrieben wurden. Es ist ganz einfach so, dein Hund hat dir sein Leben in deine Hand gegeben. Lies seine Biografie und schreibe sie weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bleibt mir gewogen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manfred Gibisch
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 13 Jul 2022 11:20:04 GMT</pubDate>
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      <title>schwierige Menschen haben schwierige Hunde</title>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Schwieriger Hund
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Mein Hund heißt Janus
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Wenn du vielleicht schon mal irgendwo ein Bild oder eine Münze gesehen hast auf dem ein Gesicht mit zwei Köpfen dargestellt wurde, dann war das ganz sicherlich der Janus. Janus wird in der römischen Mythologie als Licht- und Sonnengott, Gott des Anfangs und des Endes und als Gott der Ein- und Ausgänge aller Türen und Tore beschrieben. Angeblich sei er sogar der älteste Gott in der Geschichte und wird immer zweigesichtig, als der Zweiköpfige oder als doppelköpfig dargestellt. Leider wird er in unserer heutigen Zeit oft und gerne als Synonym für Menschen mit dem „zweiten Gesicht“ bezeichnet, gelten als wenig berechenbar und so als janusköpfig. Diesen Makel, welcher ihn da fälschlicherweise anhaftet, hat er wirklich nicht verdient.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Wenn wir im Alltag unser „Geschwätz“ von gestern aus unserem Gedächtnis streichen, gelten wir nicht automatisch als Janus oder gar als der mit den zwei Gesichtern. Gedankenprozesse dienen auch dazu, sich rückwärtig an neue Ansichten anzupassen. Unser Wissen ist doch nicht fest zementiert wie ein Grabstein auf dem Friedhof. Unsere grauen Zellen müssen benutzt werden, damit sie flexibel bleiben. Nur so können wir schnell auf neue Umweltbedingungen reagieren und darauf agieren. Nur Dogmatiker und Sturköpfe sind unflexibel und verharren im Netz ihrer eigenen Denkstarre.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Der schwierige Hund
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Denken ohne Gehirn
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Sogar Einzeller besitzen eine „Intelligenz“, reagieren permanent auf ihre Umwelt und können so Probleme lösen. Jede  Lösung von heute muss morgen neu umgedacht werden. Ob und wie ein Gehirn auf diese Umweltreize reagiert, bestimmt seine kognitive Flexibilität. Jede Reaktion kann von Situation zu Situation unterschiedlich ausfallen. Wissen, Erfahrung, gute oder schlechte Laune, Angst, Furcht und auch körperliche Behinderungen oder Krankheiten tragen dazu bei. Exekutive Funktionen dienen der Selbstregulierung des eigenen Verhaltens auf eine Problemsituation und werden selten bewusst wahrgenommen. Oft wird dieses Verhalten auch von vorausgeschehenen Ereignissen gesteuert. Ob und wie sich eine Reakton darstellt ist also immer Variabel und hat deshalb überhaupt nichts mit einem Janusgesicht zu tun.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Der schwierige Hund
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Seine Denkstarre
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Unseren Hunden geht es dabei keineswegs anders. Sie möchten, wie wir auch, in der Regel nichts anderes als ihre eigene Unversehrtheit behalten und werden diese im Zweifel auch verteidigen. Nur, weil sie nie lernen durften, dass sich auch alternatives Verhalten rentieren kann, darf man deshalb nicht automatisch von schwierigen Hunden sprechen. Das ist weder genetisch veranlagt noch ist es vererbt, sondern ist oft ganz klassisch konditioniert(1) worden. Abstraktes Denken, also ein losgelöster Denkprozess von komplexen Problemlösungen findet bei Hunden wenig bis gar nicht statt. Bleibt letztlich die Frage zu klären, ob tatsächlich unsere Hunde immer schwieriger werden oder ob die allgemeine Bewusstseinslage unserer heutigen Gesellschaft keine Freiräume für Individualisten akzeptieren oder bereit halten kann. So wird eine mangelnde oder fehlende erzieherische Einflussnahme auf den Hund auch immer nur von außen entsprechend bewertet und leider gerne auch von Dritten unsachlich kommentiert.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Bei der klassischen Konditionierung lernt der Hund eine bestimmte Reaktion auf einen gewissen Reiz. Dazu wird der zuvor noch neutrale Reiz mit einem Reiz, der die konditionierte Reaktion auslöst, kombiniert 
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Pawlow 1849 – 19369)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Der schwierige Hund
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             als „Sodahund“
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Früher war einfach früher und so durften manche Hunde ihr Dasein irgendwo in Bullerbü auf einem Bauernhof fristen. Andere dienten als Hütehund, als Jagd- oder als Wachhund und galten daher als sogenannter Gebrauchshund. Nur wenige fanden seinerzeit den Weg in die urbane Welt einer Stadt. Und weil man natürlich immer einen Deckel zum passenden Topf finden muss, nannte man diese neue „Spezies“ jetzt Familienhund. Letzterer lebte ab sofort innerhalb einer Familie und erzieherische Maßnahmen gab es dabei so gut wie gar keine. Sie waren halt einfach „Nur so da“ und -man verzeihe mir diese Anmaßung- vielleicht dumm, dafür aber glücklich. Wenn überhaupt,  dann fanden erzieherische Maßnahmen meist nur von selbst ernannten Sportlern auf diversen Hundesportplätzen statt. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Etwas salopp und vorsichtig gesprochen, dienten solche „Benimmschulen“ um die Jahrhundertwende eher dazu Hunde abzurichten als denn zu erziehen. Erziehung war primär mit Dressur gleich zu setzen und galt nur dann als persönlicher Erfolg, wenn sich ein Hund als willfähriger Dienstleister darstellen konnte. Wenn man aber seine rosarote Brille mal abnimmt und über seinenTellerrand schaut, wird man sehen, dass diese Dunkelwelt des Kadavergehorsams seit heute nicht viel heller geworden ist. Mit Pädagogik im Sinne einer Einflussnahme auf die soziale Entwicklung eines Hundes hat das leider nichts zu tun. Wenn Hundetrainer heute noch immer im Irrglauben leben, mit einer Strategie der Einschüchterung nur so sein eigenes Ordnungssystem aufrecht zu erhalten, hat er nichts gelernt. Ich meine den Begriff des Dogmatismus schon mal erwähnt zu haben.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Schwieriger Hund
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             die Definition
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Viele meiner Kunden hatten mit ihren Hunden im Vorfeld schon bereits diverse Kurse in Hundeschulen besucht. Kurios dabei, dass im Stresstest kein Besitzer das bereits Gelernte von seinem Hund abfordern konnte. Ich bin natürlich schon davon überzeugt, dass bei jedem Hund, nachdem er viele Übungsstunden im Kreis herumkonditioniert wurde, auch etwas am sogenanntem Grundgehorsam hängen geblieben sein muss. Ja, das Leben ist kein Wunschkonzert und wer dabei schon mal den „Stinkefinger“ seines Hundes gezeigt bekam, versteht was ich meine. Daran erkennt man ihn aber leider auch nicht, den sogenannten „schwierigen Hund“. Einen „schwierigen Hund“ erkennt man daran, wenn dieser Unfähig ist, sich gegenüber seiner momentanen Umwelt als Sozialkompetent darzustellen. Ich kann deshalb davon ausgehen, dass sich so ein Hund noch nie am Tun seiner Bezugsperson orientieren musste. Eine stabile Bindung kann nie innerhalb eines Vacuums von Hundeplätzen sondern ausschließlich innerhalb der Familie „Peergroup“ statt finden. Nicht jeder Hund ist automatisch sozial, nur weil er gelernt hat, sich auf Kommando auf seinen Arsch zu setzen. Eine gelernte Zirkusnummer ist bestimmt sehr nett, hat aber weder etwas mit Erziehung noch mit Sozialisierung zu tun.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Schwieriger Hund
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Sein Wesen
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Jeder Hund zeigt, ich wiederhole mich dabei, nichts anderes als ein adäquates Verhalten auf seine momentane Umwelt. Jeder einzelne wird dabei eine andere Strategie wählen, um so zu versuchen, sein eigenes Ordnungsystem und nicht das seines Besitzers aufrecht zu halten. Seine Umwelt sitzt ja jetzt nicht einfach nur so im Liegestuhl und schaukelt vor sich hin oder versteckt sich hinter einem Busch, nur weil du mit deinem Hund gerade des Weges daher trottest. Umwelt kommuniziert immer und wird dabei garantiert immer einen Dummen finden, der sich auf sie einlässt. Die Antwort deines Hundes darauf ist im Zweifel vielleicht etwas ganz anderes und vor allem vielleicht schneller als du es erwartet hättest. Du hast dabei meist keine Zeit mehr, mit ihm über Richtig oder Falsch zu diskutieren oder wer von euch beiden die weitere Richtung vorgibt.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Schwieriger Hund
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Konsequenz der Erziehung
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           So fern du als Hundehalter mit einer evtl. Begleithundeprüfung liebäugelst, kommst du automatisch nicht vorbei, dich mit einem Nachweis der Sachkunde auseinander zu setzen. Unter anderem wird dein Wissen dabei auch nach der richtigen Erziehungsstrategie eines Hundes hinterfragt. Unter dieser Frage musst du aus vier verschiedenen vorgegebenen Antworten eine richtige Antwort ankreuzen. Ich kann es vorausschicken, die richtige Antwort darauf wäre die der Konsequenz.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Natürlich ist eine konsequente Erziehung immer wichtig, dient aber primär nur als ein Hilfsmittel für diverse Erziehungsmethoden und ist somit im eigentlichen Sinne gar keine eigene Erziehung. Entschlossenheit und Unbeirrbarkeit, so die Definition von Konsequenz, kann dabei sehr schnell in die falsche Richtung abgleiten. Um konsequent zu sein, muss man sich in die Lage versetzen können, seine Konsequenz gegenüber einem Dritten nachvollziehbar zu vermitteln. Konsequenz ist also nicht der goldene Schlüssel zu einer guten Erziehung. Man muss sie auch manchmal über Bord werfen können, sein eigenes Tun hinterfragen um so das eigentliche Ziel zu erreichen. Ofmals bleibt man zu leicht in seinem eigenen Korsett der Unbeirrbarkeit hängen und merkt selber nicht mehr, wie die angedachte Konsequenz wie Rauch im Wind von dannen weht.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Konfuzius sagt:
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            „Wenn du auf deinem Weg das Ziel nicht findest, suche dir einen anderen Weg.“
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Schwieriger Hund
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             sein Selbstbild
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Es sind oft fehlende Grenzen und eine fehlende Ordnung an denen sich ein Hund innerhalb seiner sozialen Umgebung orientieren kann. Das sind jetzt keine neuen Erklärungsansätze, sondern sind in erster Linie nur ein hausgemachtes Symptom einer gestörten Beziehung zwischen zwei unterschiedlichen Partnern. Ein so genannter schwieriger Hund, wird erst daurch auffällig, wenn er wenig bis gar keine Resilienz gegenüber seine Umwelt entwickeln konnte und nur einem Impuls folgend nachhechelt. Damit ein Hund überhaupt über ein realistisches Selbstbild verfügen kann, benötigt er innerhalb seiner Familie eine stabile und soziale Bindung. Und damit keine Verwechslung entsteht, eine Resilienz hängt nicht nur alleine von den Genen ab, sondern es spricht viel dafür, dass eine Resilienz auch vom Wachstum der Gehirnnerven beeinflusst wird. Auch potentieller Stress oder traumatische Ereignisse schwächen sie. Je flexibler und plastischer ein Gehirn denken kann, desto besser kann es Ereignisse einschätzen, richtig handeln um so zu erkennen dass sich dadurch etwas verändert.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Leider dürfen viele unserer Hunde nicht lernen, dass sich durch ihr Handeln auch etwas positiv verändern kann. Ich meine dabei aber keineswegs, dass sich durch seine Intension ein Briefträger erfolgreich verjagen lässt. „Learning by doing“ ist hierbei nicht zielführend, wird vom Hund perse aber trotzdem konsequent eingesetzt. Blöd nur, wenn der Postmann zweimal klingelt.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            „Die Definition von Wahnsinn ist,
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;i&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            immer wieder das Gleiche zu tun,um dann ein anderes Ergebnis zu erwarten“
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           (Albert Einstein)
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Schwieriger Hund
             &#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Erziehungsstrategien
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ich möchte dabei noch einige humanistische Erziehungsstile vorstellen und wieweit diese pädagogischen Ansätze und deren moralische Auswirkungen für unsere Hundeerziehung von Relevanz wären.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Autoritär
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Die Entscheidungen treffen die Eltern
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Hierbei gilt die Bestrafung als probates Mittel
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Autoritativ
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Die Autonomie des Kindes berücksichtigt den Willen des Kindes.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Entscheidungen werden diskutiert. Entscheidungen treffen aber die Eltern.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Hohes Maß an emotionaler Wärme und trotzdem Akzeptanz von Macht. Liebevolle Hinwendung und Machtanspruch unter Anwendung von Regeln.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Permissiv
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Die Autonomie des Kindes wird gefördert, berücksichtigt und akzeptiert.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Eltern sind dabei  liebevoll besorgt, unterstützen es aber nicht aktiv.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Paternalismus
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Die Gemeinschaft soll ihre Mitglieder in ihrer Kindheit und frühen Jugend zu vernünftigem Verhalten erziehen und Gefahr von ihr abzuwenden, anstatt sie im Erwachsenenalter zu bevormunden.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Mit sanftem Zwang ins Glück.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Auch neben weiteren vielen anderen Erziehungsstilen, autokratisch, demokratisch, egalitär, laissez fair Stil oder negierend wirst du keine Legimität einer richtigen pädagogischen Eingriffes finden.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Schwieriger Hund
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             der richtige Weg?
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Jeder dieser Erziehungsstile hat für sich alleine keinen Anspruch auf Richtigkeit. Keiner der einzelnen Stile kann uns bei der Erziehung unserer Kinder noch bei unserem Hund alleine weiterhelfen. Wie sagte schon 1937 der Herr Schöller zum Kind? „Du musst dich entscheiden. „Entweder das Zehnerle oder das Eis. Alles gleichzeitig gibt es nicht“.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Bei meinen eigenen Hunden favorisiere ich dabei ganz klar die Mischung aus autoritativer und paternalistischer Erziehung. Beide sind aber für sich alleine genommen weder Erziehungsmethoden noch legimitieren sie eine eigene Erziehungsphilosophie. Ich meine aber, dass sich beide zusammen vortrefflich eignen, einen Hund in die richtige Spur zu führen. Aber wie gesagt, dass ist nur meine persönliche Entscheidung. Es wird natürlich auch immer Menschen geben, die immer wissen, warum der andere gerade etwas falsch gemacht hat und wie sie das besser lösen würden. Wir, also ich und meine Hunde, kommen gut damit zurecht. Man sagt ja „das Mittel heilt die Krankheit“ aber man sollte immer beachten, dass dieses Mittel dabei nie als Selbstzweck dienen darf.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Resumé
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Jeder von uns kennt diese Phrasen „Das Problem hängt immer am Ende der Leine“ oder „Der Fisch beginnt immer vom Kopf an zu stinken“. Jeder kennt sie, jeder nutzt sie und trotzdem löst keines davon dein Problem und schon gar nicht das deines Hundes. Es hilft dir halt wirklich nicht weiter viel gute Ratschläge zu erhalten, wenn du danach wieder alleine mit deinem Problem da stehst.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Manfred Gibisch
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Hundeschule ALMhund
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 15 May 2022 13:32:01 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Hunde zwischen Impuls und Reflex</title>
      <link>https://www.almhund.de/hunde-impuls</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Impuls oder nur ein Reflex?
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spätestens dann, wenn sich dein Hund wieder ml zur Jagd entschließt oder wenn er zum Höllenhund mutiert nur weil sich ein Kollege nähert, solltest du dich gezielt dem Thema Impuls und Reflex auseinander setzen. Es wäre zu kurz gedacht, wenn du sein Verhalten nur über Trieb oder Instinkt zu erklären versuchst. Kein Hund dieser Welt muss seinen Genen immer folgen können ohne gleich an Psychosen zu erkranken. Das meiste was vielen Hunden tatsächlich fehlt, ist nichts anderes als nur eine fehlende Selbstbeherrschung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Auch die Veranlagung deines Hundes entschuldigt keinesfalls seine Rasse, wenn du gleichzeitig nur permanent sein genetisches Erbe trainierst. So wird ein permanent vorhandener Impuls auch irgendwann zu einem gelerntem Reflex,  welcher sich im Antrieb und ihm Bewegungsstand angleichen. So werden die meisten Besitzer und leider auch viele Trainer scheitern, weil sie versuchen nur den eigentlichen Reflex zu hemmen. Man muss erkennen, dass die Evolution schon frühzeitig daran gedacht hat, dass Gehirne durch Reflexe nicht ermüden werden können. Impulse dagegen lassen sich ein Gehirn je nach Konstitution und Kondition schnell ermüden und müssen wieder regenerieren.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           An was erkennt man nun einen Impuls oder oder einen Reflex?
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ERWORBEN ODER UNWILLKÜRLICH
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Mann kann davon ausgehen, dass einem Impuls immer eine Überlegung (Denken) vorausgegangen sein muss. Und daran lässt sich nun wiederum leicht ableiten, dass es vorher also um eine Lernerfahrung und folgernd auch um einen Lernerfolg gehandelt hat.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Reflexe dagegen benötigen keine Überlegung und kein Gehirn um zu agieren. Es handelt sich um unwillkürliche Reaktionen (unbedingte Reflexe) zum Schutz des Körpers von etwas Angeborenem oder von etwas Erworbenem. Reflexe lassen sich nicht durch den Willen unterdrücken, sind zu jeder Zeit auslösbar und laufen sehr schnell ab.  Reflexe werden über bereits angeborene Verhalten einerseits und anderseits auch über gelerntes Verhalten provoziert. Alle Reflexe haben das Ziel für Sicherheit und für Unversehrtheit  des Individuums zu sorgen
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Das Impulsverhalten dagegen kannst du mit einem guten Training mit der Zeit ziemlich gut in den Griff bekommen. Ganz wirst du das aber wahrscheinlich nie  ganz ausmerzen können weil auch ein Impuls immer gelernt worden ist und gespeichert worden ist. Also wieder mal nix mit einfach Löschen oder von Befehlen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Es ist wie mit dem Lernen vom Radfahren oder vom Schwimmen. Einmal gelernt, wirst du beides immer können und schon gar nicht mehr vergessen. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            KONTROLLE UND VERLUST VON IMPULSEN
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Die Selbstbeherrschung  einer Impulskontrolle ist von Hund zu Hund natürlich verschieden stark ausgeprägt.  Sie  variiert je nach Wesenstyp mal mehr oder mal weniger und spielt auch bei seiner momentanen Gefühlswelt eine Rolle.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Merke:
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Gefühle kann man  weder verbieten noch kann man sie beherrschen. Was du beim Üben mit der Impuls- bzw. auch bei bei der Selbstkontrolle wissen musst, das Gehirn benötigt dabei Glukose für ihre Energieversorgung. Je länger und intensiver du mit deinem Hund an seiner „Versagung von Wünschen“ arbeitest, desto weniger bleibt hängen. Das gleiche gilt natürlich auch für den Hundebesitzer. Dieser Treibstoff des Gehirns leitet wichtige Informationen an das Gehirn weiter. Wenn der Treibstoff aber erst einmal zu Neige geht, steht innerhalb kurzer Zeit alles still und nichts geht mehr. Beim Üben sollte euer beider Tank deshalb immer nur maximal zu Hälfte ausgeschöpft werden. Mit der Fifty-Fifty Regel, 50% Arbeiten und 50% Regenerieren, arbeitest du am besten.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Selbstkontrolle lässt sich nämlich genau wie ein Muskel trainieren. Das übt man im Regelfall natürlich erstmal zu Hause wo euch keine Versuchungen oder Verleitungen im Wege stehen. Sei geschickt dabei und organisiere deine Übungen und Spiel nur dann, wenn ihr beide dazu bereit seid. Ich rate aber beim Üben davon ab, deinen Hund mit Leckerlis zu bestechen oder ihn damit zu überreden. Das ist keinesfalls nachhaltig, weil sich dein Hund nicht auf eure Arbeit sondern nur auf das Leckerli fokussiert. Jegliches Lernen  über intrinsische Motivation kommt immer von Innen und über Freude am arbeiten. Extrinsische Motivation ist immer ein von außen manipuliertes Verhalten und muss in der Regel immer mehr verstärkt werden. 
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Ich habe es ja schon mal angesprochen, nicht jeder Hund wird gleich erfreut  sein, wenn du an seinen Wünschen herumdokterst. Natürlich wird er sich erst mal gegen das eigentliche erfolgte „Nein“ zur Wehr setzen. Gib nicht auf, bleib konsequent.
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Sei kein Hundebesitzer, der jedes Verhalten seines Hundes damit rechtfertigt
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             „Der Gloi isch halt so“
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           oder in der schlimmeren Variante gerne auch mal genommen
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             „Die Züchter ham glei gsagd, die Rass isch emmer so“.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        
            Bleibt mir gewogen
           &#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Manfred Gibisch
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 15 May 2022 11:53:39 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Endlich erfolglos lernen</title>
      <link>https://www.almhund.de/1001-ratgeber</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Endlich erfolglos lernen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Terra incognita
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             oder
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Wenn es dunkel wird im Oberstübchen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Mit diesem Blog „Terra incognita“ beginne ich mit dem ersten von insgesamt zwei neuen Artikeln. In beiden versuche ich darin, das Lernen über Erziehungsratgebern und gerade auch aktuell den Erfolg von sogenannten Hundebegleit- oder Hundeführerscheinen als Absurdum zu führen.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Den Titel „Terra incognita“ habe ich gewählt als es auch als Synonym für ein unbekanntes als auch für ein noch nicht betretenes Territorium steht.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Teil 1
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Ratgeber und Ratsuchende
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Die Ratgeberindustrie wächst rasant, Tendenz steigend . Hilfe für Hilflose sind mittlerweile in jeder Nische zu finden. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Dieser Markt wird massiv beworben und belegt mit ca. 14% den Platz drei im Ranking aller deutschen Neuerscheinungen. Nicht mit eingerechnet sind diverse Ratgeber in Illustrierten, Magazinen, TV Serien, You-Tube, Facebook oder in ähnlichen Formaten. Aus einem Gesamtumsatz des Handels von 9,13 Milliarden Euro fielen dabei stattliche 1,25 Milliarden Euro an Ratgeber. (Quelle: Domradio vom 17.10,2019)
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Inmitten der Volksfeste für Ratsuchende stehen gefühlt immer mehr Ratgeber für zwischenmenschliche Beziehungskisten in den Regalen der diversen Buchläden. Auf diesem Karussell der Probleme, das sich immer weiter und schneller zu drehen scheint, fahren auch immer mehr Mensch-Hunde Beziehungen mit. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sucht man auf einer x-beliebigen Suchmaschine nach „Erziehungsratgeber für Hunde“, erhält man innerhalb von 0,63 Sekunden ca. 200 000 Ergebnisse. Es geht dabei keineswegs um Qualität sondern ausschließlich um Quantität, um das Ranking und um Algorithmen. Man fragt sich unweigerlich, ob man wirklich für jeden Kack den ein Hund hinten raus drückt, einen Ratgeber benötigt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Erfolge dabei sind meines Erachtens eher als kritisch zu bewerten, weil beide Partner, in dem Falle also der Mensch und sein Hund, erst von einem Problem überzeugt werden müssen von dem sie bis dato gar nichts wussten. Erhaltungserwartungen werden sehr schnell getrübt, wenn sich der Erfolg binnen kurzer Zeit nicht einstellt. Ratgeber kennen weder den Käufer, noch dessen Umwelt, schon gar nicht seine Möglichkeiten und erst recht nicht dessen momentanen Umwelteinflüsse. Auch dessen Hund mit seinen genetischen Anlagen, seiner psychischen oder physischen Verfassung hat nie jemand gesehen.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Man kann Probleme auch herbei reden
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Die Zielgruppe der Menschen mit Problemen sind die besten Käufer, die bis dato gar nicht erkannt hatten, dass sie seit Jahren ein Problem vor sich her geschoben haben. Ratgeber sind nicht automatisch effektiv, nur weil sie viel produzieren oder viel leisten. Den Leser nebenher zu unterhalten ist ein Teil des Ganzen.Viele haben etwas was ihnen fehlt, nämlich die Weit- und die Einsicht, dass sich weder Menschen noch ihre Hunde wie eine Dosenmilch homogenisieren lassen.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Früher war ein Hund einfach nur introvertiert, heute hat er eine Sozialphobie. Früher war er extrovertiert, heute hat er gleich ADH oder ADHS. War er früher aufdringlich, ist er heute dominant und war er nur unsicher wird heutzutage über Aggressionen spekuliert, nur weil er sich einfach nicht von jedem anfassen lässt. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztens kam mir eine junge Dame mit ihrem 6-jährigen Boxerrüden entgegen. Dieser kam sofort zur Sache und sprang mich direkt an. Kommentar der Besitzerin „Ja mei, der ist halt immer gleich so dominant“. Äh….“Der ist nicht dominant, der ist halt einfach ein Rüpel, aufdringlich und leider überhaupt nicht erzogen“. Woher stammt jetzt dieses Wissen dieser jungen Hundebesitzerin? Gelesen, Gesehen oder nur mal irgendwo Gehört? Aber anstatt ihr eigenes Fehlverhalten zu erkennen und an diesen Problem zu arbeiten, gibt sie das Problem letztlich nur an ihren Hund weiter. Wie hieß es in der Schule so gerne….Thema verfehlt, Note sechs.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Früher gab es Wissen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Das erste Buch über Kynologie kam 1910 auf den deutschen Markt. Rittmeister a.D. Max Emil Friedrich von Stephanitz beschrieb in seinem Leitfaden „Der deutsche Schäferhund als Diensthund“. Das war kein Ratgeber sondern ein Fachbuch. Wenn man noch weiter zurückgeht, fällt ein Buch auf, welches Jägern diente und über die Hasenjagd mit Hunden handelte. Das war bereits vor 426 Jahren unserer Zeitrechnung und geschrieben hat es der griechische Gelehrte, Politiker und Philosoph Xenophon. Auch das, kein Ratgeber, sondern auch ein Fachbuch.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Heute gibt es Ratgeber
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Selbstmedikation ist nichts für Laien. Ehrlich, auch wenn man dass nicht so verstehen möchte, ein Ratgeber kennt keine Geschichte im Hintergrund. Es ist nichts als ein stochern im Nebel. Falsche Ratgeber können sehr schnell zu Silvesterraketen mutieren. Ohhh, Uiii, Ahhh, Schööön -und dann- wird es plötzlich wieder dunkel im Oberstübchen. Als Ergebnis fehlender Orientierung wird dann zwischendurch noch zur Fernbedienung gegriffen und schläfert so seine Gehirnzellen während einem 10 minütigen Videoglück über Hundeerziehung weiter ein. Während des dahindämmerns merkt niemand, dass über gestellte Momentaufnahmen keine Nachhaltigkeit vermittelt werden kann.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Es reicht, wenn es gekauft wird!
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer das glaubt, glaubt auch, dass die „blaue Elise“ ein Ameisenbär ist. Übrigens, diese Sendung gefiel 91% der über 50 jährigen Nutzer. Fazit; Man muss halt nur die richtigen Fragen an die richtigen Nutzer stellen. Nur das ausschließliche Verstehen des gelesenen ist von dauerhaftem Nutzen und das nennt man von seither Lernen. Viele Ratgeber schreiben mir zu wenig über das eigentliche Verstehen einer Ursache und dafür zu viel über die Wirkung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Sachbuch, Fachbuch, Lehrbuch oder Ratgeber?
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Es reicht nicht, es nur zu kaufen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            E
            &#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             in Sachbuch ist wissensorientiert und soll primär einen privaten Nutzen haben. Sachliteratur richtet sich an Menschen, die sich über ein spezielles Thema informieren möchten, aber keine Fachleute in dem Gebiet sind. Darin wird Fachwissen so aufbereitet, dass es für den interessierten Laien verständlich und nachvollziehbar wird. Es dient der reinen Information über ein bestimmtes Thema, bei dem sich eigentlich nur Experten auskennen. Aber natürlich interessieren sich auch Menschen dafür, die keine entsprechende Ausbildung in diesem Bereich haben. 
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau wie das Sachbuch ist das Fachbuch wissensorientiert - Es vermittelt also auch Wissen an den Leser. Fachbücher sind aber zudem noch handlungsorientiert, denn der Fachbuch-Kunde soll das Wissen nutzen, um bestimmte Handlungen durchführen zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Der wesentliche Unterschied zwischen einem Sachbuch und Fachbuch ist primär der berufliche Nutzwert von Letzterem. Es richtet sich also an Fachleute, die bereits Vorwissen zu dem behandelten Thema haben und weitere Informationen für ihre Berufspraxis benötigen. Sie lesen für ihre Weiterbildung Fachliteratur, die sich auf Experten-Niveau befindet und für Laien oft unverständlich ist. Dadurch lernt man neue Behandlungsmethoden kennen (wissensorientiert) und ist wegen ihres beruflichen Hintergrunds (beruflicher Nutzwert) in der Lage, diese am Kunden anzuwenden (handlungsorientiert).
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Lehrbücher lassen sich den Fachbüchern zuordnen, denn sie weisen deren Merkmale auf: Lehrbücher vermitteln Wissen (wissensorientiert), das für die Ausübung von bestimmten Aufgaben (handlungsorientiert) in der Ausbildung oder Studium notwendig ist. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ratgeber vereinen sowohl Merkmale von Fachliteratur, als auch von Sachliteratur, weil sie handlungs- oder nutzenorientiert sind und einen privaten Nutzen haben sollten. Ratgeber richten sich an Menschen, die zu einem konkreten Thema Rat bzw. Hilfestellung suchen. Die Krux dabei ist aber, dass ein guter Ratschlag vom Sender selten den richtigen Empfänger findet. Ratschlage können zudem keine offenen Fragen klären und bei einzelnen Problemen nachhaken. Viele dieser Experten lassen zu wenig Licht in´s Dunkle und setzen den Leser dabei nicht selten unter Druck. Die Käufer von Ratgebern suchen Orientierung und keine guten Tipps für die Instantsuppen. Sofort löslich, ohne Vorbereitung herzustellen und in kürzester Zeit zum Genuss inklusive Zucker und Milch bereit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Das neue Lernen heißt Verstehen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Lernen sollte einen vor dem Kopf stoßen und das bisherige Denken nachhaltig verändern. Der Erfolgreiche wird das Problem verstehen, dann wird er es verstanden haben und dann kann er erfolgreich handeln. So kann er nämlich nicht  das Symptom sondern die eigentliche Ursache kurieren. Das Ganze nennt man „Functional Safety“ oder einfacher gesagt "Fehler finden, Zusammenhänge verstehen und effizient handeln“. Es geht dabei um die Kausalität einer  Verknüpfung mit ihrer Komplexität zwischen Ursache und Wirkung zu erkennen.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;b&gt;&#xD;
              
               Das Problem
              &#xD;
            &lt;/b&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Das Problem bei den meisten Ratgebern besteht darin, dass man nicht die richtigen Fragen stellen kann und nur nach Antworten sucht. Das beste Patentrezept hilft nichts, wenn der Leser nur begrenztes (Vor)Wissen vorzuweisen hat. Auch auf der anderen Seite weiß natürlich auch der Autor nichts darüber, was weder Hund noch Besitzer für Möglichkeiten haben um so die richtigen Tipps zu vermitteln.  Das führt dann bei beiden unweigerlich zu einer fatalen konzeptlosen Eigendynamik und gleichzeitig wieder auf den Boden der Tatsachen.
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;b&gt;&#xD;
              
               Ende Teil 1
              &#xD;
            &lt;/b&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;b&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/b&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;b&gt;&#xD;
              
               Schlusswort
              &#xD;
            &lt;/b&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Ich habe in den letzten Jahrzehnten als Hundetrainer sehr viele Bücher über Kynologie
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              (Lehre von Rassen, Verhalten, Erziehung, Zucht, Pflege und Krankheiten)
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
               gelesen. Alle zusammen, ich habe es mal kurz überflogen, sind es summa summarum an die 5800 Seiten. Was ich bis dato selber nie bemerkt hatte, ich besitze alles mögliche, nur keinen einzigen Ratgeber. Ich habe also nur Sach- bzw. Fachbücher mit denen ich mich neben vielen Seminaren weitergebildet habe und welche für mich persönlich auch einen echten Mehrwert darstellten. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Unter allen meinen Büchern, habe ich natürlich auch ein sogenanntes Lieblingsbuch. 
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Ohne den Titel diese Buches zu nennen, war ich etwas erstaunt, dass es neben guten Rezessionen leider auch wenige, die nicht gut so angekommen sind.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Einige davon möchte ich als Kurzfassung zusammentragen.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                
                „Ausführliche Problembeschreibung, leider wenig konkrete Hilfe.Ich hab von dem Buch mehr erwartet und bin etwas enttäuschend darüber, dass so wenig Hilfestellungen gegeben werden. Stattdessen wird das Problem in unterschiedlichen Situationen ausführlich beschrieben, was einen die ganze Zeit auf mögliche Lösungsstrategien hoffen lässt. Leider gibt es nur einen wirklichen Tipp mit dem Hinweis, dass man aber eigentlich keine pauschalen Tipps geben kann, weil die Hunde-Mensch-Konstellationen so unterschiedlich sind…“
               &#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              
               „
               &#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                
                Hier wird gut beschrieben was und warum Leinenpöbler tun. Man lernt die Zusammenhänge zwischen Mensch, Ausstrahlung, innere Einstellung und Hund. Dadurch versteht man die Eigendynamik des Verhaltens sehr gut und kann auch etwas gegensteuern, wenn man sich selbst an die Nase fasst. Jedoch fehlen mir ein bisschen die konkreten Lösungsansätze, wenn man so einen Hund hat, oder trainieren möchte.“
               &#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                
                „Klasse Buch, geschrieben in einem lockeren, verständlichen, aber durchaus wissenschaftlichen Stil. Ich habe schon viele Bücher über Hundeverhalten gelesen und dieses ist eines der Bücher, die ich gerne wieder in die Hand nehmen werde. Unabhängig von dem Thema Leinenaggression. Es werden viele Motive seitens des Hundes und des Menschen beschrieben, warum sich der eigene Hund so verhält wie er sich verhält. Trainingsansätze werden angerissen, aber es wird bewusst auf ein Schritt für Schritt-Programm verzichtet und dafür deutlich gemacht, dass das Thema viel zu vielschichtig ist, als dass es dafür EINEN oder DEN Weg gibt. Insgeheim hätte ich mir an manchen Stellen dennoch ein bisschen mehr Konkretes gewünscht, aber wenn es nicht das erste Buch zum Thema ist, kann man mit diesem Buch wunderbar arbeiten.“
               &#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                
                „Ein humorvoll geschriebenes Buch das viele Aha Erlebnisse beschert. Ein Muss für jeden Hundemenschen. Leider der falsche Titel, da der nicht an Otto Normalo gerichtet ist. Ich empfehle es immer gern in meiner Huschu weiter.“
               &#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              &lt;br/&gt;&#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;i&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                
                „Ein Buch!! Sonst nichts“
               &#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/i&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                &lt;b&gt;&#xD;
                  &lt;br/&gt;&#xD;
                &lt;/b&gt;&#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            
              Resümee
             &#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          &lt;span&gt;&#xD;
            &lt;br/&gt;&#xD;
          &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                &lt;b&gt;&#xD;
                  &lt;span&gt;&#xD;
                    
                  Gute Ratgeber müssen keine Lösungen parat haben.
                 &#xD;
                  &lt;/span&gt;&#xD;
                &lt;/b&gt;&#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                &lt;b&gt;&#xD;
                  &lt;span&gt;&#xD;
                    
                  Sie sollten zuhören können, nachfragen und neue Perspektiven anbieten, ohne ihre Meinungen aufzudrängen.
                 &#xD;
                  &lt;/span&gt;&#xD;
                &lt;/b&gt;&#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                &lt;b&gt;&#xD;
                  &lt;span&gt;&#xD;
                    &lt;br/&gt;&#xD;
                  &lt;/span&gt;&#xD;
                &lt;/b&gt;&#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          &lt;div&gt;&#xD;
            &lt;span&gt;&#xD;
              &lt;font&gt;&#xD;
                &lt;span&gt;&#xD;
                  &lt;span&gt;&#xD;
                    &lt;b&gt;&#xD;
                      &lt;span&gt;&#xD;
                        
                     
                   &#xD;
                      &lt;/span&gt;&#xD;
                    &lt;/b&gt;&#xD;
                  &lt;/span&gt;&#xD;
                &lt;/span&gt;&#xD;
              &lt;/font&gt;&#xD;
            &lt;/span&gt;&#xD;
            &lt;font&gt;&#xD;
              
               Der größte Risikofaktor in einem
               &#xD;
              &lt;span&gt;&#xD;
                
                Ratgeber ist der 
               &#xD;
              &lt;/span&gt;&#xD;
              
               Anwender
              &#xD;
            &lt;/font&gt;&#xD;
          &lt;/div&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="/"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/d3ac92d7/dms3rep/multi/6442343F-A935-4E2E-B8B0-E18DD2E358D5-e5e73c01.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 05 Nov 2021 10:55:19 GMT</pubDate>
      <author>PAR004_DF@heg.com (MartinaAdmin   Domain Factory)</author>
      <guid>https://www.almhund.de/1001-ratgeber</guid>
      <g-custom:tags type="string">Hunderatgeber,ALMhund,Hundeerziehung,Hundeschule</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ignorieren ist wie dumm sterben</title>
      <link>https://www.almhund.de/ignoriern-ist-wie-dumm-sterben</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              
             &#xD;
          &lt;font&gt;&#xD;
            
              Ignorieren, ist die dümmste Art nichts zu sagen
             &#xD;
          &lt;/font&gt;&#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          &lt;i&gt;&#xD;
            
              IGNORIEREN
             &#xD;
          &lt;/i&gt;&#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            GETARNT ALS INTELLIGENZ
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Da sitzt du vor deiner Schreibmaschine und versuchst dich mal wieder an einem neuen Artikel für deinen BLOG auf deiner Seite. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tagelang nur Leere, nicht ein einziges kleines Blitzchen welches mich anfunzt, nichts was meine Dunkelheit erleuchtet . Meine alten Bekannten, der Dings, die Vergesslichkeit und das Andere tragen auch nicht unbedingt dazu, neue Schreibergüsse auf Papier zu bringen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn mir also wirklich überhaupt nichts Gescheites mehr einfällt, schalte ich einfach mal die Klapperkiste stromlos, schiebe meine Flatis in unseren Bus und fahre an Orte an denen sich gerne Reineke Fuchs und Meister Lampe gute Nacht sagen. Meine drei Hundedamen sind mit ihrer Art und ihrer Offenheit gegenüber allem Neuen immer ein Quell der Freude und inspirieren mich jedes mal von neuem. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich muss dieses mal aber ehrlicherweise zugeben, die Initialzündung zu diesem Blog entsprang diesmal ganz unsentimental und spontan aus einem medialen Marktplatz „Hier kannst du 1000 dumme Fragen frägen und noch mehr dümmliche Antworten erhalten!“
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             SCHWARMINTELLIGENZ
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Fakten und das Lob der Torheit
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin ja gerne mal sarkastisch und hi und da auch manchmal mehr als notwendig polemisch. So bin ich per se kein Freund von der gerühmten Schwarmintelligenz, verstehe aber, dass man trotzdem jedem eine eigene Meinung zugestehen muss. Selbst Dumme haben manchmal etwas gescheites beizutragen, sofern es wirklich und ausschließlich nur dem eigentlichen Ziel dienlich ist. Erich von Holst (Zoologe 1908-1962) experimentierte in den 1940er Jahre mit Elritzen, denen er das Vorderhirn weg operierte. Das Experiment war unter „Die hirnamputierte Elritze“ oder „Das sogenannte Böse“ berühmt und bestätigte dadurch Belege einer tatsächlichen vorhandenen Schwarmdummheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ende des 19en Jahrhunderts begann Alfred Binet von der Sorbonne damit, Schädel von Menschen zu vermessen um deren Intelligenz zu bestätigen. Er versuchte eine Beziehung zwischen der Intelligenz von Messpersonen und deren Volumen ihres Kopfes herzustellen. Er schloß daraus, daß die Korrelation zwischen Kopfvolumen und Intelligenz als unbestreitbar anzusehen ist. Wir messen heute zwar nicht mehr die Kopfgröße unseres Gegenübers, könnten aber selber unseren eigenen Grips mal einschalten um vieles, was wir nicht kennen oder nicht verstehen zu hinterfragen. Dummheit im Netz ist nicht immer als solche zu erkennen und versteckt sich raffiniert und effizient hinter Halbwissen von Scheinriesen. Charme, Pathos, Geschwätzigkeit und laxer Umgang mit Internetfakten werden in ihrer Wirksamkeit überschätzt. Der Erwerb von wirklichem Faktenwissen ist leider sehr mühsam und zeitraubend. Geschwätz dagegen tut’s auch und oft sogar effektiver, besser und vor allem schneller.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             VON NICHTS KOMMT NICHTS
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jetzt sollte ich mich aber wieder mal an meinen eigentlichen Artikel im Blog besinnen und beschreiben wie es zu dieser Initialzündung kam. Im Forum las ich dazu kürzlich die Frage:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             „Wie bekomme ich das Futterbetteln meiner Hündin im Griff?“.
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prompte Antwort:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
              „Du musst sie einfach ignorieren!“
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ehrlich….,da kannst du vielleicht dein Fahrrad ignorieren, wenn es einen Platten hat. Aber ich schwöre dir, es wird morgen immer noch platt da stehen. Von nichts kommt halt eben nichts und von ignorieren wird niemand gescheiter. Wahrscheinlich wurde ja wirklich auch schon alles mal irgendwann alles von jedem gesagt? Kann ja sein! Vielleicht haben es aber noch nicht alle gehört oder sie haben das, was sie gehört haben, nicht innerhalb eines Kontextes verstanden, falsch interpretiert oder einfach falsch verstanden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es ist schon alles gesagt, nur nicht von allen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Karl Valentin 1882-1948)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich möchte Hundebesitzer dazu animieren, versuchen zu verstehen, dass hinter  Ignorieren keine wirkliche Strategie steckt. Ignorieren oder Schweigen ist weder ein Lernen noch ist es eine Erziehung, sondern erzeugt beim Lehrer und beim Lernenden kein nachhaltiges Wissen. Ignorieren ist zudem ein Ausdruck passiver Gewalttätigkeit und eine Strategie des psychologischen Missbrauches. Im Klartext: Es ist nichts anderes als eine Missachtung von hochsozialen Wesen und entspricht in keiner Weise einer kompetenter Erziehung. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir wissen heute, dass Hunde Sach- und Beziehungsaspekte in Botschaften differenziert erkennen und sogar in der Lage sind solche nur anhand von Stimmungen zu erkennen. Auch wissen wir heute, dass soziales Lernen in ihrer Individualentwicklung eine wesentlich größere Rolle spielt als noch vor einigen Jahren vermutet. Ignorieren dagegen können Hunde different weder innerhalb einer Kommunikation noch während einer operanten Konditionierung erlernen. Auch über die ausschließlich  reduzierte klassische Basis der Theorie über Reiz und Reaktion wird kein einziger Hund ein erwünschtes oder unerwünschtes Verhalten erkennen oder sich entsprechend verhalten wenn man sein momentanes Verhalten ignoriert. Ignorieren ist so etwas wie erlauben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             IGNORIEREN IST UNSICHERHEIT
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ignorieren ist generell immer ein Ereignis von Unsicherheit weil meistens geeignete Alternativen fehlen. Hunde benötigen einen sicheren und kompetenter Besitzer welcher ihnen hilft, die Unbillen ihrer momentanen Umwelt zu meistern. Bei der Strategie des Ignorierens und des Schweigens bleiben letztlich sowohl der Lehrer und auch sein Schüler gleich dumm. Es ist so etwa, wenn sich kleine Kinder die Augen zuhalten und glauben, dass man sie nicht sieht. Hinter einer Perspektive des Ichs und des Dus von einander zu trennen, können  sich weder Besitzer noch Hund verstecken. Erziehung heißt ein lebenslanges Lernen als Austausch im sozialen Kontext in einer bestehenden Gruppe oder eben innerhalb unserer  Familie. Eine Familie lebt nicht von Ignoranz. Ignorant zu sein kann man nicht alleine. Man benötigt dazu andere Menschen, andere Tiere und in unserem speziellem Fall halt eben unsere Hunde. Andere zu ignorieren zeugt von einer großen Gleichgültigkeit und Desinteresse an seinem Gegenüber, zeugt gleichzeitig auch von wenig bis keiner Empathie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             WER IGNORIERT HIER EIGENTLICH WEN?
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Man braucht weder den großen Houdini noch eine Kristallkugel zu bemühen um den Sozialstatus zwischen Mensch und Hund zu erkennen. Dazu muss man nur mit offenen Augen auf Deutschlands Hundewiesen oder Hundeplätze schauen. Zwischen Garmisch und Flensburg wird ignoriert, keiner merkt es, alle machen mit und noch besser, alle meinen es sei eine Erziehungsstrategie. Alles was du nicht tust wenn du einfach nur daneben stehst oder nur zuschaust, nennt man ignorieren. Ignorieren ist trotzdem, auch wenn es niemand hört,  eine aktive Antwort auf eine Frage. Dein Hund macht es, wenn er z.B. auf deinen Pfiff oder auf deinen Rückruf erst später oder gar nicht kommt. Nur…….er macht das diffiziler, perfekter, trickreicher als sein Besitzer und dabei ist er mit dieser Strategie meist sehr erfolgreich. Durch sein Ignorieren erkennt er deutlich, dass seine Strategie zielführend ist und sein momentanes Tun für dich in Ordnung sein muss. Er kann dadurch auch keinerlei Verbindung mit einem evtl. Fehlverhalten erkennen und noch schlimmer: Er erkennt … und lernt… darin keine einzige zielführende Regel einer sozialen Bindung. Einmal nichts gesagt (also Ignoriert) ist tausendmal erlaubt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             ZUM IGNORIEREN GEHÖREN IMMER ZWEI
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kommen wir wieder zum Anfang unseres eigentlichen Problems des „Futterbettelns“  und das erfolgreiche  Lösen innerhalb einer Schwarmintelligenz. Beschäftige dich lieber mit deinem Hund, arbeite an eurer beider Verständigung und an eurem gegenseitigen Vertrauen. Vertrauen und Bindung bekommst du weder bei Dr. Google und auch nicht, wenn dir irgendwer rät, deinen Hund zu ignorieren. Wenn dich dein Hund an der Leine stundenlang durch die Pampa zieht, sich dein Schultergelenk nach einem guten Orthopäden sehnt, wirst du garantiert nicht weiterhin versuchen sein Tun zu ignorieren. Warum machst du das dann beim Leckerli betteln? Weder das eine noch das andere wird sich auf Dauer von selber erledigen. Ignorieren ist eine Strategie bei der niemand eine Alternativhandlung lernen könnte. Der Hund als hochsoziales und intelligentes Wesen lebt über Kommunikation. Alles andere sieht er als Bestrafung. Also, gib ihm einfach das Leckerli oder besser lass es und gib ihm verdammt nochmal ein alternatives Verhalten damit er etwas lernt. Aber zum Teufel, lass ihn nicht dumm sterben. Das tun Freunde nämlich nicht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             DU WIRST IMMER VERLIEREN
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn dein Hund neben dir sitzt und dabei jeden deiner Bissen mit abzählt, kannst du nicht so tun als ob du ihn gerade ignorierst. Spätestens dann, wenn sein Sabber literweise auf den Teppich läuft, spätestens dann, vielleicht nur für eine zehntel Sekunde und nur mit einem halben Auge, wirst du in diesem Augenblick verloren haben. Und genau jetzt ist sein großer Auftritt. Er weiß genau, dass du ihn damit meinst. Du kannst halt einfach nicht nicht kommunizieren.  Selbst schweigend stehst du ständig im Austausch mit deinem Hund. Pantomimen in der Fußgängerzonen können es, Salzsäulen aus Sodom können es und Marionetten mit ihren Holzköpfen können es auch. Nur du kannst es nicht. Versuche es, du wirst kläglich scheitern. Dein Hund weiß das, er kennt dich und deine Macken genau.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             AUF DEM PUNKT GEBRACHT
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hund und Mensch müssen lernen ihre Gefühle und Emotionen gegenseitig wahrzunehmen. Dabei hat jeder seine eigenen Charakter und seine eigenen Wünsche. Der andere hat das zu respektieren und ggf. zu tolerieren. Bestehen innerhalb sozialen Gemeinschaften andere Meinungen oder hat man nicht gelernt Gefühle und Emotionen anderer zu deuten, kommt es zu Konflikten. Hundebesitzer müssen lernen, soziale Kompetenzen zu fördern um damit beide erfolgreich innerhalb ihrer Gruppe agieren können. Es ist die Voraussetzung einer funktionierenden Gemeinschaft. Zu einer Überprüfung der eigenen Selbstwahrnehmung gehört also bestimmt kein Ignorieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             IGNORIEREN
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             WENN ÜBERHAUPT, DANN BITTE RICHTIG
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jeder Hund muss sich innerhalb seines aktuellen Lebensumfeldes sicher entwickeln dürfen und daneben auch lernen, seinen festen Platz innerhalb seiner Familie zu finden. Die eigentliche Entwicklung eines Hundes besteht zu einem aus einem informellem und zum anderen aus einem formellem Teil seines Lernens. Das informelle Lernen mit deinem Hund ist das soziale Lernen um nicht zu sagen, es ist das Filetstück innerhalb deiner Familie. Lernen wie Familie tickt und funktioniert erfordert von seinem Besitzer ein gutes Gespür, große Empathie, viel Bauchgefühl und ein erzieherisches Können welches er an seinem Hund weiter geben kann. Innerhalb seiner sozialen Gruppe ist es dazu zwingend notwendig, dass er sich in seinem Lehrer wieder erkennen kann. Er lernt aber absolut nichts, wenn sich sein Lehrer abwendet und ihn ignoriert. Das ist weder ein Lernen ,noch weder ist es eine Kommunikation und schon gar keine Erziehung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Gegenstück zur sozialen Erziehung ist das formelle oder auch die  formale Erziehung. Diese ist immer auf einen festgelegten Lerninhalt und auf ein Ziel hin festgelegt. Meistens erfolgt es innerhalb eines konsequenten Lernzieles, innerhalb eines abgesicherten Rahmens und orientiert sich letztlich immer am Erfolg oder an einem Gewinn. So orientiert sich das Lernen oft an Dritten, ist meist fremdgesteuert und hat einen verpflichtenden Charakter. Hunde erkennen, im Gegensatz zum Besitzer, das eigentliche Ziel einer Übung bzw. das Ziel des  Lernens gar nicht. Wenn er dabei den eigentlichen Sinn wirklich verstanden hätte, müsste er auch in der Lage sein einen Fehler zu erkennen und ihn selbständig zu verbessern. Hunde erkennen während ihrer formalem Ausbildung weder falsch noch richtig. Sie erkennen gut oder schlecht ausschließlich anhand von Gefühlsregungen ihres Besitzers. So wird ein schlechter Besitzer einen Fehler seines Hundes kritisieren und ihn dabei zwangsläufig verunsichern und demotivieren. Ein guter Hundebesitzer wird einen Fehler ignorieren, die Übung kommentarlos von vorne beginnen und weiter motivieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Hunde möchten gerne gefallen!
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             MACH ETWAS DARAUS!
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bleibt mir gewogen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manfred Gibisch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 02 Apr 2021 12:25:13 GMT</pubDate>
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      <title>Labradore möchten nicht jedem gefallen</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Mein Hund sein Kopf kümmert sich nicht um sein Gen
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            "will to please" oder doch einfach nur ein "Goggolore"
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Letztens hat mich der Artikel einer Tagesgazette beim morgendlichen Frühstück „Woher kommt die Faszination für den Labrador?“ aus dem Koma gerissen. Ein Kumpeltyp auf vier Beinen, der als treuherziger und etwas tollpatschiger Bauernbursche (Man verzeihe mir diesen Vergleich) mit seinem Besitzer singend und pfeifend durch Dick und Dünn marschiert? Ein Labrador ist schnell beschrieben. Er sei kompakt gebaut, muskulös, anhänglich, mit fröhlichem Wesen, und letztlich brilliert er mit einem ausgezeichneten „will to please“. Auf deutsch gesagt, er möchte seinem Besitzer gefallen. Wem diese Attraktion noch zu wenig Hund ist, kann sein Portemonnaie noch etwas mehr strapazieren und ihn neben Schwarz auch in Gelb (Blond) oder Braun (Schoko) bestellen. Wem das noch nicht reicht, es gibt diese Rasse mittlerweile auch in Weiß, Silber oder auch gerne in Champagner, Charcoal (Anthrazite) oder in Blau. „Hättest du von dem Vanilleeis vielleicht etwas mehr oder eventuell auch noch eine Kugel mit Schokoladengeschmack dazu?“ Der Marktplatz der Eitelkeiten hält heute für jeden Käufer das passende Geschenk bereit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dass sich diese diversen Varietäten bewiesener Weise auch auf das Verhalten, auf die Gesundheit und selbst auf eine geringere Lebenserwartung niederschlägt interessiert scheinbar dabei weder Züchter noch Käufer. Verdünnte Haare und Haarausfall, oft auch mit Hautproblemen, Taubheit, Ohrenentzündungen, missgebildete Augen oder depigementierte Nasenspiegel sind oft die Folge von genetischen Experimenten. Dr. Daniela Koppenhöfer beschreibt in ihrem Buch „Labbylike“ sogar Folgekrankheiten wie etwa Dauerschäden an Herz und Immunsystem. Nach einer Studie an der Universität Sydney werden schokobraune Labradore krankheitsanfälliger und ihre Lebenserwartung betrug fast eineinhalb Jahre weniger als die ihrer Kollegen mit schwarzem Fell. Es gibt zwar keine abschließenden Nachweise darüber, dass Sonderfarben mit CDA (dilute Gen) unkonzentriert, kippelig, nervös oder hyperaktiv sind, aber während meiner Tätigkeit als „Hundeerzieher“ kenne ich genügend solcher Rassevarietäten. Oft schiebt man solche  Zappelphilippe dann gerne in die hyperaktive ADS-ADHS Schublade.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Über das so berühmte „will to please“ bei Labradoren möchte ich später noch etwas zufügen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vorab aber erst noch etwas über ein anderes Gen, von dem die wenigstens Labbyisten überhaupt wissen, dass dieses überhaupt in ihrem Hund vor sich hin schlummert. Es handelt sich dabei um ein kürzeres verändertes Gen namens POMC  welches sich im Laufe der Zeit in das Erbgut eingeschlichen hat. Dieses Gen -jeder vierte Hund soll davon betroffen sein- ist auch als „Pummelchen-Gen“ beschrieben und hemmt das Sättigungsgefühl. Besonders häufig fanden die Forscher der University of Cambridge diese Gewichtszunahmen vor allem bei Hunden welche zu Arbeitshunden gezüchtet und ausgebildet worden sind. Daraus resultiert auch die Annahme, dass sich so ausgebildete Hunde leichter über Futter motivieren ließen. Ein Fettreservoir wurde gewollt, weil dies bei der Arbeit im kalten Wasser schützen und gleichzeitig für Auftrieb sorgen sollte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             „Nothing does not come“
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             oder
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             „Von nichts kommt nichts“
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ob sich ein Labrador letztlich metamorphosisch in eine Wurst verwandelt, liegt ausschließlich am Verhalten seines Besitzers und nicht an seiner Genetik. Am Abend bekommt er mit seinen 30 kg Körpergewicht gerne mal 330 Gramm Trockenfutter in seinen Napf, dazwischen diverse Leckerlis -weil er ja so anhänglich ist- und beim Üben wird er zusätzlich noch mit Guddis bestochen. Mit etwas Augenmaß sollte doch jeder Besitzer selber erkennen, ob er da unten einen Hund oder eine Wurst an der Leine spazieren führt. Dazu benötigst du keinen BMI-Rechner im Internet, es reicht dazu einfach sein Hirn zu benutzen und deinen Hund anzuschauen. Ja, ich kenne das selber, wenn dich da unten zwei Augen „was zum Essen“ aus einem „Skelett von Hund“ anhauchen, dich „Verräter“ nennen, dann ist es schwer stark zu bleiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             „will to please“
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             oder doch nur
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             „der Wille gefallen zu müssen“
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am besten beginne ich mit euch beiden, also mit dir und mit deinem Hund. Noch besser, ich beginne bei eurem Gehirn und darin bei beider Nukleus accumbens, also bei eurem Belohnungssystem, welches eine zentrale Rolle in eurem mesolimbischen System spielt. „Nixe verstande? Dann du Googeln“ Es steuert unter anderem Gefühle und verstärkt oder schwächt Verhalten. Es wirkt direkt auf erlerntes Verhalten wie man mit Belohnungen oder auch auf ein Versagen von Wünschen umgehen kann. Glücksgefühle aber sind komisch, da gibt es auf der einen Seite jemand der eine Belohnung erhält und auf der anderen Seite gibt es jemanden der Belohnungen verteilt. Jeder von beiden verspricht sich etwas für ihre Bemühungen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Hund der für Guddis dienlich wird und ein Besitzer der hofft,  dass seine Belohnungen beim Hund auf Interesse stoßen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Grunde machen beide nichts anderes, als sich gegenseitig zu manipulieren. Studien belegen tatsächlich, wenn dir jemand einen Gefallen erweist, du sofort wesentlich sympathischer dastehst und dass ein erster Gefallen meist noch einen zweiten nach sich ziehen wird. Im Rückschluss kann man davon ausgehen, dass du mit einem Leckerli bei deinem Hund die „Arschkarte“ gezogen hast, weil ja du ihm anstatt er dir einen Gefallen erwiesen hat.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;i&gt;&#xD;
          
             „Benjamin Franklin beschreibt dazu ein psychologisches Phänomen, wonach man andere sympathischer findet, wenn man diesen vorher einen Gefallen getan hatte.“
            &#xD;
        &lt;/i&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
              Zuckerbrot und Peitsche
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             oder
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Verstehen von Motivationen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei lernenden Wesen, liegt u.a. die Annahme zugrunde, dass es am effektivsten ist, andere für erwünschtes Verhalten zu belohnen oder für unerwünschtes Verhalten zu bestrafen. Kann man denn z.B. einen Hund überhaupt mit Futter belohnen und kann man dann im Umkehrschluss mit einem Versagen von Futter, welches man für sich behält, bestrafen? Leckerlis werden im Alltag häufig dazu benutzt, um das Verhalten von Hunden zu motivieren, zu steuern, beruhigen, belohnen, ablenken oder auch zu bestrafen. Mit der eigentlichen Funktion des Essens als Nahrungserwerb hat dieses Verhalten nichts mehr zu tun. Belohnungen werden oft als positives Mittel angesehen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und genau das gefällt vielen Labbibesitzern weil sie glauben, dass das genannte „will to please“ ein Selbstläufer ist. Das Verlangen von Labradoren zu gefallen kann auch zu psychischen Schäden führen, weil sie so leichter manipulierbar, aber auch angreifbar, verletzbar und von dem Hundeführer abhängiger sind. Hundebesitzer und Hundetrainer sollten sich beim Lernen und bei der Erziehung, nicht nur bei Labbis, nicht ausschließlich auf die Willfährigkeit ihrer Hunde leiten. Selbst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             das beste, ausgeklügelte Belohnungssystem funktioniert nicht mehr, sobald dein Hund gemerkt hat, dass es für seine Bemühungen nichts mehr gibt. Er wird so, weil er ja „will to please“ kennt, andere Verhalten probieren um so zu seiner Belohnung zu gelangen. Selbst mit dem Modell „trial and error“ wird er auf Dauer nicht zum Erfolg kommen weil er dann, ganz Labbilike zu gefallen, beginnt andere erlerntes Verhalten anzubieten. Das hat dann, wie der Schwabe treffend sagt, ein „Gschmäggle“ ,weil dadurch ein Verhältnis zwischen Drogendealer und Junkie entsteht. Ein Junkie wird dir für eine Spritze alles tun, ob er das versteht oder nicht. Und genau das gefällt vielen Labbibesitzern weil sie glauben, dass das genannte „will to please“ ein Selbstläufer ist. Das Verlangen von Hunden zu gefallen kann auch zu psychischen Schäden führen weil sie so leichter manipulierbar, aber auch angreifbar, verletzbar und von dem Hundeführer abhängiger sind. Hundebesitzer und Hundetrainer sollten sich beim Lernen und bei der Erziehung nicht ausschließlich von der Willfährigkeit der Hunde leiten lassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Von der Last 
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            jedem zu gefallen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hunde mit willfährigem Wesen, dazu zählt  auch der Labrador, sind nicht automatisch von Geburt an darauf fixiert seinem Menschen zu gefallen. Dass es ein sogenanntes Labbi-ich-will-dir-gefallen-gen gibt, steht ja nicht mit großen Lettern auf seiner Stirn geschrieben. Ich sehe dieses Geschisse mit der Vererbung ganz pragmatisch. Nicht jedes Kind wird automatisch zu einem Klaviervirtuosen, nur weil sich die Mama und der Papa ein Klavier gekauft haben. Der einzige Vorteil gegenüber anderen Kindern besteht einzig darin, dass es Eltern hat, die diese Veranlagung erkennen und seine Begabung weiter fördern. Arbeitet bzw. fördert man eine Veranlagung nicht , verblasst mit der Zeit auch die beste Veranlagung. In einer Untersuchung der Universität Budapest hat man Labradore gegen andere Rassen auf ihre rassentypischen Verhaltensmuster unterschieden. Dabei belegen sie bei der Gelassenheit nur auf Platz 36 und bei ihrer Trainierbarkeit auf einem mittleren bis guten 26ten Platz. Bei der Geselligkeit mit anderen Hunden und bei der Extrovertiertheit dagegen belegten Labradore schlechte 14te und 13te Plätze. Überträgt man diese Plätze auf das Wesen von Labbis, kommt man zum Schluss, dass sie zwar sehr arbeitswillig, dabei aber wenig konzentriert und leicht abzulenken sind. Dafür sind sie nicht gerade für ihre Schüchternheit sondern für ihre Geselligkeit berühmt und suchen ihre Bühne und das Rampenlicht. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So ist uns ein Labrador gerne ein willfähriger Begleiter, ein Kumpel für das Grobe und für jeden Scheiß zu begeistern. Wäre der Labbi ein Schulkind, stünde im Jahresabschlusszeugnis „Er zeigte sich für alles zu begeistern und verstand seine Mitschüler zu unterhalten“. Käme nicht so gut, es sei denn, dein Kind wollte dem Beruf eines Pausenclowns nachgehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             „Lass mich mal machen.
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             oh, schade
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Jetzt ist es kaputt.“
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anderseits ist es genau dieses Wesensprofil, dieses -hoppla jetzt komme ich- was Menschen an einem Labrador fasziniert. Diese angenommene Leichtführigkeit steht aber im krassen zum Widerspruch seines  Charakters. Labbis sind zwar auf eine enge Kooperation mit ihrem Besitzer gezüchtet, benötigen aber trotzdem jederzeit eine gute, führende und wissende Hand welche sie begleitet.   Hunde dieser Rasse sind, sind zwar schnell zu begeistern, verlieren aber auch sehr schnell ihr Interesse wenn sie vor nicht lösbaren Aufgaben stehen. Vor allem dann, wenn ihre Besitzer nicht im Hintergrund aktiv und motivierend mitarbeiten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leider wird diese Begeisterung von Hunden uns zu gefallen von zu vielen Menschen als Selbstläufer erkannt und so werden sie nur mit Bälle werfen und Stöckchen apportieren bedient. Dieses ist für einen intelligenten Labrador wirklich nur peinlich und so wundern sich die Besitzer dann, warum ihr Hund jedem und allem hinterher hechelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine gute Arbeitsveranlagung wird heute nur noch selten wirklich Wert geschätzt und noch seltener richtig ausgelastet. Und so muss man sich nicht wundern, wenn sie ausschließlich mit Bällen, Stöckchen oder Zirkusattraktionen verdummt werden, dass sie sehr schnell unkontrolliert  hochfahren können. Wenn sich der Tagesablauf dieser überreizten Zappelphilippe nur noch vom weghören definiert, sind viele Besitzer und auch Trainer schnell überfordert. Da wird dann sofort das alte Problem eines hyperaktiven (ADS/ADHS) Hundes diagnostiziert, obwohl dieses Syndrom nicht genetisch vererbt werden kann. Das Labradore oft körperlich bis distanzlos sind, hängt auch damit zusammen, dass diese Rasse während des Jagens gemeinsam mit Menschen und anderen Hunden zusammen arbeiten müssen. Da bleibt es halt nicht aus, dass man das Körperbetonte liebt und sucht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bleibt mir gewogen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Manfred Gibisch
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 22 Feb 2021 15:01:41 GMT</pubDate>
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